suche

impressum



fundgrube
Die neuen Herrscher der Welt und ihre globalen Widersacher / Jean Ziegler
Der Mann ist nicht zimperlich. Wenn Jean Ziegler, Ex-Nationalrat im Schweizer Parlament und ...

weiterlesen

Ein Freund der Erde / Tom Coraghessan Boyle
Zugegeben, diese Rezension ist nicht ganz taufrisch – immerhin steht der „Neue“ von Kultautor Tom ...

weiterlesen

Der Teufel von Mailand / Martin Suter
Seltsam, aber so steht es geschrieben. „Wenn es Herbst wird im Sommer/Wenn es Nacht wird am Tag/Wenn ...

weiterlesen


newsletter
Elektrofrisch ins E-Mail Postfach: mit dem Leserschwert-Nachrichtendienst verpassen Sie nie die aktuellsten Rezensionen.
Jetzt anmelden!



    « zurück
Happy Fish / Scott Snyder



Happy Fish

Scott Snyder


dtv premium Verlag
Übersetzer: Lutz W. Wolff
Rezension ist von 02/2004
Leserschwert-Genre: Seltsam

Unglaublich, aber so steht es geschrieben

Die „Skurrile Shortstory“ ist ein heftig geprügeltes Genre. Denn nur allzuoft vergreifen sich tumbe Klamaukbrüder, die glauben, auf dem Holzweg der Realitätsverkomischung über die Abgründe ihrer erzählerischen Substanz stolzieren zu können, an der überwürzten Kürze. In den Klappentexten derartiger Büchleins – meist sind es Erstlingswerke, denen kein Zweitling folgt – finden sich dann zu allem Überdruss oft auch noch aufgedunsene Vergleiche zu den Großkalibern des Fachs. „Ähnlich wie bei T.C. Boyle …“
Genau dieser Satz steht auf dem Buch von Scott Snyder. Und er wirft meine wunderschöne Theorie erbarmungslos übern Haufen. Denn dieser junge Autor aus New York (geb. 1976) scheint die Subtilität mit dem Schöpflöffel gefressen zu haben. Die acht Geschichten, die er in seinem Debüt präsentiert, steigen geradezu schamlos in die „old fashioned“ Fußstapfen großer US-Meister und stinken dabei in keinem einzigen Moment ab. Snyder beherrscht es zauberhaft, die Welt seiner Protagonisten mit zarten Andeutungen aus den Angeln zu wuchten und in ein skurriles Paralleluniversum zu geleiten, in dem seine Storys eine ergreifende Schönheit entwickeln. Irgendwie so, als würde irgend so ein Junghüpfer bei „Starmania“ antanzen und dem Publikum mit einem Sammy-Davis-jr.-Cover die Haut ausziehen. Irgendwie sehr skurril.
Bewertung



Ihr Kommentar
Ihr Name *
E-Mail
Ihre Meinung *
 
  Bitte geben Sie den Code aus der Grafik ein:
 

Alle mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden!