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Happy Fish / Scott Snyder



Happy Fish

Scott Snyder


dtv premium Verlag
Übersetzer: Lutz W. Wolff
Rezension ist von 02/2004
Leserschwert-Genre: Seltsam

Unglaublich, aber so steht es geschrieben

Die „Skurrile Shortstory“ ist ein heftig geprügeltes Genre. Denn nur allzuoft vergreifen sich tumbe Klamaukbrüder, die glauben, auf dem Holzweg der Realitätsverkomischung über die Abgründe ihrer erzählerischen Substanz stolzieren zu können, an der überwürzten Kürze. In den Klappentexten derartiger Büchleins – meist sind es Erstlingswerke, denen kein Zweitling folgt – finden sich dann zu allem Überdruss oft auch noch aufgedunsene Vergleiche zu den Großkalibern des Fachs. „Ähnlich wie bei T.C. Boyle …“
Genau dieser Satz steht auf dem Buch von Scott Snyder. Und er wirft meine wunderschöne Theorie erbarmungslos übern Haufen. Denn dieser junge Autor aus New York (geb. 1976) scheint die Subtilität mit dem Schöpflöffel gefressen zu haben. Die acht Geschichten, die er in seinem Debüt präsentiert, steigen geradezu schamlos in die „old fashioned“ Fußstapfen großer US-Meister und stinken dabei in keinem einzigen Moment ab. Snyder beherrscht es zauberhaft, die Welt seiner Protagonisten mit zarten Andeutungen aus den Angeln zu wuchten und in ein skurriles Paralleluniversum zu geleiten, in dem seine Storys eine ergreifende Schönheit entwickeln. Irgendwie so, als würde irgend so ein Junghüpfer bei „Starmania“ antanzen und dem Publikum mit einem Sammy-Davis-jr.-Cover die Haut ausziehen. Irgendwie sehr skurril.
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