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Die Saat / Guillermo  del Toro / Chuck Hogan



Die Saat

Guillermo del Toro / Chuck Hogan


Heyne Verlag
Erscheiungstermin: 10/2009
Übersetzer: Jürgen Bürger & Kathrin Bielfeldt
Rezension ist von 11/2009
Leserschwert-Genre: Mystery

Böses Saatgut

New York, JFK-Airport: Eine Boeing 777 setzt eine saubere Landung auf den Runway. Doch statt ans Gate zu rollen, bleibt die Maschine auf dem offenen Rollfeld stehen. Der Funkkontakt ist tot. Mehr noch, das ganze Flugzeug wirkt tot. Kein Licht, kein Geräusch, kein Lebenszeichen. Nichts. Eine Geiselnahme? Ein Terroranschlag? Wenig später klingelt das Handy von Dr. Ephraim Goodweather, dem Chef der New Yorker Seuchenschutzbehörde. Gemeinsam mit seiner Assistentin klettert er in den Bauch der Passagiermaschine. Alle Insassen sitzen friedlich auf ihren Plätzen, keine Anzeichen von Kampf oder Panik. Aber: Sie sind alle mausetot. Goodweather ist ratlos. Als dann Stunden später auch noch einige der mittlerweile in Leichenschauhäuser abtransportierten Opfer spurlos verschwinden, steigert sich Goodweathers Ratlosigkeit in einen dunklen Albtraum … Auf den ersten 100 Seiten hält der Debütroman von Kultregisseur Guillermo del Toro (der nach Genre-Krachern wie „The Devil’s Backbone“, „Hellboy“ oder „Pans Labyrinth“ derzeit an Tolkiens „Der kleine Hobbit“ bastelt) die hohen Erwartungen, die mittels massiver PR-Trommelei geschürt wurden. Dann allerdings verflacht die Story, die del Toro gemeinsam mit dem Thriller-Spezialisten Chuck Hogan zu Papier brachte, spürbar und blutflutet lediglich die ausgewaschenen Spurrillen eines klassischen Vampir-Slashers, der zwar recht bekömmlich daherkommt, aber keinerlei Geistesblitze über den Horror-Himmel jagt.
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