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Der Krieg Propheten / R. Scott  Bakker



Der Krieg Propheten

R. Scott Bakker


Heyne Verlag
Erscheiungstermin: 07/2009
Übersetzer: Andreas Heckmann
Rezension ist von 08/2009
Leserschwert-Genre: Fantasy

Der heilige Krieg

Ein geheimnisvoller Kampfmönch, ein melancholischer Hexenmeister und ein instinktiv brutaler Barbar – kein berauschend originelles Plot-Personal, um aus den eingefahrenen Spurrillen der Fantasy-Literatur auszubrechen. Umso erstaunlicher ist es daher, dass dem kanadischen Genre-Newcomer R. Scott Bakker mit seiner opulenten Roman-Trilogie „Der Krieg der Propheten“ ("Schattenfall", "Der Prinz aus Atrithau" und "Der Tausendfältige Gedanke" - am Stück gelesen immerhin fast 2.000 Seiten) genau das gelungen ist. Als Austragungsort seines blutrünstigen Intrigenspiels zwischen religiösem Fanatismus und individueller Machtgeilheit konstruierte der promovierte Philosoph eine hochkomplexe Welt, die politisch und historisch in durchaus realistischen, ethisch verrosteten Angeln hängt und mit einem relativen Minimum an magischem Zinnober auskommt, dafür aber neben epischer Breite auch gesellschaftliche Tiefenschärfe bietet – von der Art, die wehtut. Fans von sauberen Helden, altklugen Zauberern, liebreizenden Elfen, grimmigen Zwergen und grunzenden Orks werden sich dort allerdings nicht wohl fühlen. Bakkers Welt ist nicht nur schwer zu durchschauen, sondern auch ideologisch sauber verdreckt. Und sehr böse.
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