suche

impressum



fundgrube
Königsklingen / Joe Abercrombie
Als im Jänner 2007 sein erstes Buch im Heyne-Programm auftauchte, war das keine große ...

weiterlesen

Das Netzwerk / David Ignatius
„CIA-Agenten bewundern Ignatius, weil er besser als jeder andere Schriftsteller die Feinheiten ihres ...

weiterlesen

Die Nacht der Skinwalker / Tony Hillerman
Wenn jemand auf einen Menschen schießt, gibt es die verschiedensten Motive. Wenn aber jemand ...

weiterlesen


newsletter
Elektrofrisch ins E-Mail Postfach: mit dem Leserschwert-Nachrichtendienst verpassen Sie nie die aktuellsten Rezensionen.
Jetzt anmelden!



    « zurück
Rohypnol / Andrew Hutchinson



Rohypnol

Andrew Hutchinson


Heyne Verlag
Erscheiungstermin: 06/2009
Übersetzer: Simone Salitter und Gunter Blank
Rezension ist von 09/2009
Leserschwert-Genre: Genre auswählen

Australian Psycho

„Beim New Punk geht’s nicht um Reue. Beim New Punk geht’s nicht um die Zukunft. Sondern um das schnelle Leben im Hier und Jetzt.“ Wenn sich eine kranke Psyche literarisch im Zeitgeist verliert, sind die Vergleiche schnell zur Hand: „A Clockwork Orange“ (1962) von Anthony Burgess, „American Psycho“ (1991) von Bret Easton Ellis, „Trainspotting“ (1993) von Irvine Welsh, „Kill your Friends“ (2008) von John Niven ...
In diese exquisite Reihe von literarischen Schocktherapien, die sinnlose Gewalt auf den moralischen Trümmern der modernen Konsumgesellschaft zur zynischen Spitze treiben, reiht sich auch der preisgekrönte Debütroman des jungen australischen Autors Andrew Hutchinson ein. „Rohypnol“ (für das sich übrigens Hollywoodstar Hugh Jackman bereits die Filmrechte gesichert hat) erzählt schonungslos die verstörende Geschichte einer Vergewaltiger-Gang junger Männer, die auf der Suche nach dem nächsten Kick wirklich alle Hemmungen fallen lassen. Ihre „Vergnügungs“-Trips hinterlassen eine breite Schneise nackter Zerstörungswut und kaltblütiger Gewalt – ohne Gewissen, ohne Gnade. Selbst die Sprache, mit der Hutchinson hier Hedonismus und Nihilismus zu unmenschlicher Monstrosität kreuzt, lässt keinerlei Reue aufblitzen. Und die Moral von der Geschichte? Simpel: Schlechte Menschen tun böse Dinge.
Bewertung



Ihr Kommentar
Ihr Name *
E-Mail
Ihre Meinung *
 
  Bitte geben Sie den Code aus der Grafik ein:
 

Alle mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden!