suche

impressum



fundgrube
Ich ein Tag sprechen hübsch / David Sedaris
1999 zählte er – nicht zuletzt aufgrund der kongenialen Übersetzungen von Harry Rowohlt – ...

weiterlesen

Killer-Parade / Jay Bonansinga
Joe „Slugger“ Flood, ein überaus erfolgreicher Auftragskiller, erfährt von seinem Arzt aus heiterem ...

weiterlesen

Auf ganzer Linie / Keith Lowe
Nüchtern betrachtet ist es so gut wie unmöglich, an einem einzigen Tag das gesamte Londoner U-Bahn- ...

weiterlesen


newsletter
Elektrofrisch ins E-Mail Postfach: mit dem Leserschwert-Nachrichtendienst verpassen Sie nie die aktuellsten Rezensionen.
Jetzt anmelden!



    « zurück
Der Schattenfürst / Bernard Cornwell



Der Schattenfürst

Bernard Cornwell


rororo Verlag
Erscheiungstermin: 09/2008
Übersetzer: Gisela Stege
Rezension ist von 03/2009
Leserschwert-Genre: Historischer Roman

Aus der Sagenhaft entlassen

Die Legende von König Artus; es gibt wohl wenige Geschichten, die so oft besungen, erzählt oder verfilmt wurden. Und trotzdem lässt der sagenhafte Stoff immer noch genug Luft für neue Interpretationen. Wie jene des Erfolgsautors Bernard Cornwell, der – vor allem dank seines zur Zeit der napoleonischen Kriege angesiedelten Romanzyklus rund um den Soldaten Richard Sharpe – als Englands Groß-, weil Mainstream-Meister des historischen Abenteuerromans gilt. In seiner opulenten Artus-Trilogie (nach „Der Winterkönig“ liegt nun Teil II „Der Schattenfürst“ als TB auf) verliert die Sage zwar ein wenig an magischer Kraft, im Gegenzug versorgt Cornwell die Wurzeln des Heldenmythos mit historischem Saft. Von Artus über Lancelot bis Merlin lässt er all die berühmten Figuren auf dem Boden einer möglichen Realität aufmarschieren. Und dieser harte (allein von beeindruckenden Unmengen an Blut aufgeweichte) Boden erweist sich als äußerst fruchtbar für ein großes Leseabenteuer. Wobei nicht unerwähnt bleiben darf, dass Bernard Cornwell definitiv kein stilistischer Abenteurer ist, kein erzählerischer Hansdampf, sondern einer, der seine Gassen kennt. Er schlachtet Details gerne akribisch bis in die Innereien aus und er liebt die formale Stringenz. So ist es vermutlich kein Zufall, dass Band I (inkl. Anmerkungen des Autors) 683 Seiten umfasst und Band II auf Seite 684 endet. Wetten auf die Seitenanzahl von Band III werden übrigens keine angenommen ...
Bewertung



Ihr Kommentar
Ihr Name *
E-Mail
Ihre Meinung *
 
  Bitte geben Sie den Code aus der Grafik ein:
 

Alle mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden!