suche

impressum



fundgrube
Shantaram / Gregory David Roberts
Spätestens seit die Meldung die Runde machte, dass sich Hollywoods Gipsy King Johnny Depp die ...

weiterlesen

Im Augenblick des Todes / Giorgio Faletti
Mit seinem Debütroman „Ich töte“ (2002), der das Bild vom ,blutigen Anfänger’ in ein neues Licht ...

weiterlesen

Cryptonomicon / Neal Stephenson
Dem medialen Gesetz des Voneinanderabschreibens folgend findet man den Namen Neal Stephenson meist ...

weiterlesen


newsletter
Elektrofrisch ins E-Mail Postfach: mit dem Leserschwert-Nachrichtendienst verpassen Sie nie die aktuellsten Rezensionen.
Jetzt anmelden!



    « zurück
Die Biene und der Kurt / Robert Seethaler



Die Biene und der Kurt

Robert Seethaler


Kein & Aber Verlag
Erscheiungstermin: 03/2006
Übersetzer: Übersetzer
Rezension ist von 02/2006
Leserschwert-Genre: Road Story
1 Besucherkommentar zu diesem Buch.

Die Road und die Story

Elektriker, Physiotherapeut, Sport- und Plattenverkäufer, Botenjunge, Bauer, Journalist … Kurz: der ganz normale Werdegang eines österreichischen Schriftstellers. Weniger normal hingegen ist der Werdegang von »Die Biene und der Kurt«, dem Debütroman des 1966 in Wien geborenen Wahlberliners Robert Seethaler, denn die Story konnte bereits einen Preis einheimsen, bevor das Buch überhaupt erschienen war. Wie das geht? Ganz einfach: Seethaler reicht mit diesem Roman nun die ,Vorlage’ zu seinem Drehbuch »Heartbreakin’« nach, das letztes Jahr mit dem »Tankred Dorst-Preis« ausgezeichnet wurde.
Aber »normal« ist sowieso eine Kategorie, die nicht so recht zu diesem Buch passen will: Erzählt wird die Story der 16-jährigen Biene Kravcek, der das Schicksal den Weg zum Glück sorgfältig verbarrikadiert hat. Klein, pummelig, Brillengläser so dick wie Bierkrugböden und eine schräg aus dem Kopf ragende Pferdestummelfrisur – nicht gerade das perfekte Rüstzeug, um die Welt zu erobern, schon gar nicht, wenn der Ausgangspunkt ein Mädchenheim ist. Als Biene es dem Leben eines Tages mit gleicher Münze heimzahlt, sich auf einen Baum hockt und der Welt den nackten Hintern entgegenstreckt, wird sie in die Psychiatrie eingewiesen. Biene flüchtet, entkommt ihren Verfolgern und rattert mit dem Zug Richtung Freiheit … Und dort trifft sie Kurt »Heartbreakin’« Dvorcak, einen dicken, abgeschnudelten, kettenrauchenden und versoffenen Schlagersänger und Keyboardinterpreten.
Gemeinsam touren Biene und Kurt nun im scheppernden aber glitzernden »Heartbreakin´-Mobil« durch die Provinz, spielen in Wirtshäusern, Altenheimen und Zuchttierhallen, treffen auf pralle Frauen, gewaltige Bauern, tanzende Polizisten, Wirtinnen in roten Overalls, auf über tausend Truthahnküken und erleben auch sonst einige recht bemerkenswerte Abenteuer. Als sie sogar ihre Chance vor großem Publikum bekommen, bricht Kurts Lebenslüge allerdings endgültig zusammen. Doch zu diesem Zeitpunkt hat sich zwischen Biene und Kurt bereits etwas ganz anderes aufgebaut, etwas Unbekanntes …

Bewertung



Ihr Kommentar
 1 Kommentar zu diesem Buch.

Ihre Meinung zu diesem Buch »

tommie schrieb am 27.09.06, 10:47"Die Biene und der Kurt" ist die wohl berührendste, sprachlich außergewöhnlichste, lustigste und traurigste Neuerscheinung der letzten Jahre! Sechs Punkte von fünf möglichen! Lesen! Toll!


Ihr Kommentar
Ihr Name *
E-Mail
Ihre Meinung *
 
  Bitte geben Sie den Code aus der Grafik ein:
 

Alle mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden!