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Mein erster sanyo / Christian Gasser



Mein erster sanyo

Christian Gasser


Heyne Verlag
Rezension ist von 12/2002
Leserschwert-Genre: Szene

Bekenntnisse eines Pop-Besessenen

Pop-Besessenheit ist eine gefährliche Sache. Die Popmusik stürzt junge Menschen in den teuflischen Bann von Sex, Drogen und Rock’n’Roll, sie bringt ihr Gefühlsleben völlig durcheinander und lässt sie haltlos zwischen Euphorie und Verzweiflung hin- und hertaumeln. Deutliche Indizien für diesen Zustand der Besessenheit sind absurde Fragen, die plötzlich existenziell werden. Was ist wichtiger, das richtige Lied oder richtige Mädchen? Warum soll ich keine eigenen Hitlisten führen? Wie verberge ich peinliche Gschmacksverirrungen? Und wie erschaffe ich die ultimative Mix-Kassette …?
Musikbiografisches Nabelgeschaue schwimmt, heftig unterströmt von der allgemeinen Retro-Hysterie, nun schon seit Jahren (bzw. Nick Hornbys Kultknaller „High Fidelity“) ohne Ermüdungserscheinungen auf der Trendwelle – allerdings schwappt diese mitunter ins extrem Seichte. Die Pop-Beichte des Schweizer Journalisten und DJs Christian Gasser (in der neuen Ausgabe um einige „Bonustracks“ erweitert) liegt da im guten Mittelfeld, das Rezept ist natürlich jenes, das der Erfolg bereits nach allen Regeln der Kunst abgelutscht hat. Ein Mensch schickt seine Erinnerungen durch die Kläranlagen der Zeit, und alle Zeitgenossen nicken mit dem kollektiven Kopf.
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