suche

impressum



fundgrube
Die intimen Aufzeichnungen eines Londoner Callgirls / Belle de Jour
„Zuerst muss ich eines klarstellen: Ich bin eine Hure. Das ist nicht einfach so dahergesagt. Ich ...

weiterlesen

E-Mail an alle / Matt Beaumont
Zu allererst möchte ich sicherheitshalber die Darmwinde aus den Segeln all jener Klugwisser ...

weiterlesen

Im Zeichen des Drachen / Tom Clancy
Als Jack Ryan zum neuen Präsidenten der USA gewählt wird, ist ihm bewusst, dass er sich den denkbar ...

weiterlesen


newsletter
Elektrofrisch ins E-Mail Postfach: mit dem Leserschwert-Nachrichtendienst verpassen Sie nie die aktuellsten Rezensionen.
Jetzt anmelden!



    « zurück
Unter Krokodilen / Will Randall



Unter Krokodilen

Will Randall


Goldmann Verlag
Übersetzer: Eva Kornbichler
Rezension ist von 10/2002
Leserschwert-Genre: Wahnwitz

Reif für die Insel?

Ein junger Franz-Lehrer entdeckt eines tristen Tages, dass sein Leben an der Front pubertierender Klugscheißer nicht jenes ist, das er sich wünscht, und beschließt kurzerhand, sein staubiges Klassenzimmer gegen eine sandige Holzhütte auf den Salomon-Inseln einzutauschen – um dort mit Hendln (!) zu handeln. Wenn man nun bedenkt, dass die Salomon-Inseln in etwa 4000 Kilometer nordöstlich von Australien liegen, Krokodilen, Haien und Moskitos als Schlaraffenland dienen, und die etwas weniger zivilisierten Anrainer dieser Gegend in schwachen Momenten auch mal einen Artgenossen verspeisen, ist das nicht nur ein großer, sondern auch ein durchaus mutiger Schritt. Wenn man zudem bedenkt, dass der Autor Will Randall (Bj. 1966) diesen Hardcore-Ausstieg Richtung Südpazifik nicht als Trotztraum in den Nebel Londons malte, sondern tatsächlich durchgezogen hat, dämmert einem, dass die wahren Abenteuer möglicherweise doch nicht im Kopf sind.
Bei der Lektüre dieses durch und durch britischen, ausgetrocknet komischen Reiseberichts (Randall arbeitet übrigens derzeit im Norden Indiens an seinem zweiten Buch) schluckt man (von Boyle bis Sharpe) literweise das Fahrwasser der Großmeister des skurrilen Humors – allerdings mit dem süßen Nachgeschmack der Authentizität.
Bewertung



Ihr Kommentar
Ihr Name *
E-Mail
Ihre Meinung *
 
  Bitte geben Sie den Code aus der Grafik ein:
 

Alle mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden!