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Faule Fische – Ein Sommernachtsalbtraum / Garry Kilworth



Faule Fische – Ein Sommernachtsalbtraum

Garry Kilworth


Bastei Lübbe Verlag
Rezension ist von 4/2001
Leserschwert-Genre: Fantasy

Wenn good old Willie albträumt

Ein erfreulicher Nebeneffekt des anhaltenden Fantasybooms, dem der Cyberpunk Mitte der 90er einen saftigen Turbo unter den Hintern geschoben hat, ist, dass in seinem Windschatten Märchen und Fabeln wieder dick da sind – was im Grunde genommen ja nur eine Frage der Definition ist. Während die ersten Titel dieses Trends (als Meilenstein sei hier Matt Ruffs Geniestreich „Fool on the Hill“ erwähnt) noch unter der Fantasy-Flagge zu „neuen“ Ufern aufbrachen, bekennen Veröffentlichungen jüngeren Datums bereits Klappentext-Farbe.
Fabel-hafte Romane. Einer, der diese Genre-Kurve besonders eigentümlich kratzt, ist der englische Autor Garry Kilworth. Denn, obwohl er auch immer wieder sagenhaft seichte Bücher aus der bodenlosen Fantasy-Schublade („Die Navigationskönige“, „Highlander“) wühlt, gilt er im Fabelreich (u.a. „Fürst der Wölfe“, „Tänzer im Frost“, „Im Reich der Mäuse“) als ganz große Nummer, die gerne – und zu Recht – mit Richard Adams („Watership down“) verglichen wird. Und in diese Sparte fällt auch „Zauberwald“ (das nun unter dem leicht verunglückten Titel „Faule Fische“ als TB erschienen ist), wo sich Kilworth tief ins elfische Dickicht von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ wagt und Puck, Oberon, Titania & Co auf eine zauberhafte Road-Story schickt, die ganz nebenbei auch saukomisch ist.
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