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Brennendes Land / Bruce Sterling



Brennendes Land

Bruce Sterling


Heyne Verlag
Rezension ist von 4/2001
Leserschwert-Genre: Science Fiction

Der amerikanische Albtraum

Wir schreiben das schöne Jahr 2044 und in den USA steht wieder mal eine Wahl ins weiße Haus. Allerdings läuft die Sache ein wenig anders, als wir das heute gewohnt sind, denn die meisten Metropolen der Staaten sind längst in Privatbesitz, weite Teile des Landes stehen unter Militärkontrolle und die Administration in Washington pfeift aus den letzten Löchern. Die Wahlkampftaktiken sind daher viel zu komplex geworden, um beispielsweise unter die dünnen Hirnlappen irgendeines texanischen Bushmanns zu passen. Und dann knallt auch noch eine meilensteinige wissenschaftliche Entdeckung in diesen bizarren Wahlkampf, die den American Way of Life grundlegend umkrempeln wird …
Bruce Sterling zählt neben William Gibson und Neil Stephenson zu jenen Cyberpunk-Ikonen, die dieses spannende Genre davor bewahren, in dem ganzen Schrott, der mittlerweile unter der New-Fantasy-Flagge seichtwässert, unterzugehen. Denn Sterling hat (im Gegensatz zu diversen schmalbrüstigen Kollegen) begriffen, dass eine technisch hochfrisierte Zukunftswelt zwar einen perfekten Rahmen für eine Story abgibt, die den Leser vorstellungskräftig mitreißt, dass besagter Rahmen aber keineswegs die Story ersetzen kann. Mit anderen Worten: Sterling züchtet nicht nur tief in der Gegenwart verwurzelte Visionen, sondern er setzt einen auch mitten rein.
Bewertung



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