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Die Benimmbibel / Ariane Sommer



Die Benimmbibel

Ariane Sommer


Argon Verlag
Rezension ist von 2/2001
Leserschwert-Genre: Sachbuch

Regelwerk

Als ich zum ersten Mal hörte, dass die deutsche Journalistin Ariane Sommer so eine Art „Knigge“ fürs 21. Jahrhundert veröffentlicht, war ich nicht schlecht verblüfft: Denn, sprachliches Talent hin oder her, wer will sich schon von einem 23-jährigen Junggemüse erklären lassen, wie man sich zu benehmen hat? Ich ging also mit einem ausgesprochen fundierten Vorurteil in die Lektüre dieser über 200 Seiten starken „Benimmbibel“, wobei auch der Untertitel „Ultimatives für moderne Menschen“ sein dreistes Schäuflein dazu beitrug. Aber, so schmerzlich diese Erkenntnis auch ist, die junge Dame hat tatsächlich Stil. Der begründet sich erstens darauf, dass sie die Sache absolut ernst nimmt, und zweitens darauf, dass sie sich selber nicht ganz so ernst nimmt.
Offensichtlich hat Frau Sommer eine der simpelsten Regeln im sozialen Umgang mit Menschen und solchen, die es noch werden wollen,ganz genau übermausert: dass der Ton die Musik macht. Denn sie unterbuttert ihr entwaffnend drakonisches Bibelwerk, das den geneigten (bzw. geknechteten) Leser vom hochoffiziellen Empfang bis zum niederen Instinkt unter der Bettdecke begleitet, mit köstlichen Gleichnissen aus dem Reich der irdischen Verfehlungen und höllischen Verführungen. Lediglich beim Kapitel Drogen leistet sie sich einen groben Ausrutscher, der auf eine zu hoch getragene Nase hindeutet …
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