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Im Zeichen des Drachen / Tom Clancy



Im Zeichen des Drachen

Tom Clancy


Heyne Verlag
Übersetzer: Übersetzer
Rezension ist von 10/2000
Leserschwert-Genre: Thriller

Grisus böse Onkels

Als Jack Ryan zum neuen Präsidenten der USA gewählt wird, ist ihm bewusst, dass er sich den denkbar ungünstigsten Moment ausgesucht hat, um Mächtigster Mann der Welt zu spielen: In der Innenpolitik gibt’s mehr Sand als Getriebe, in Fernost spitzt sich die Situation dramatisch zu und in Moskau sorgt ein Attentat auf den Chef des Geheimdienstes für allgemeine Pulverfassstimmung. Jack muss schnell handeln und schickt daher seine durchschlagkräftigste Waffe nach Moskau (Trommelwirbel) – den Antiterrorspezialisten John Clark. Aber die Amis sind nicht die einzige Großmacht, die sich im gebeutelten Russland wichtig macht. Denn China hat es satt, im Weltorchester immer nur auf der zweiten Geige zu fiedeln, auch wenn das Ganze in einem beispiellosen Requiem enden könnte …
Tom Clancy zählt nach internationalen Topsellern wie „Jagd auf Roter Oktober“, „Gnadenlos“, „Befehl von Oben“ oder „Operation Rainbow“ zu den ganz Dicken in der Thriller-Szene. Sein Erfolgsrezept: Man nehme ein saftiges Stück weltpolitische Realität, pökle es sorgsam mit einfachen Charakteren und lasse es sodann im eigenen Adrenalin schmoren, achte aber tunlichst darauf, dass es innen schön blutig bleibt. Dann schmecke man diese Schwarte mit simpler Verschwörungswürze ab und serviere sie (mit einem Cover-Aufkleber) ,brandheiß’. Als unverzichtbare Beilage wird US-Heldenauflauf gereicht. Et voilà: 1100 Seiten Fließband-Spannung „Im Zeichen des Drachen“.
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