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Ein ganz normales Mädchen / Molly Jong-Fast



Ein ganz normales Mädchen

Molly Jong-Fast


Piazza Verlag
Übersetzer: Übersetzer
Rezension ist von 8/2000
Leserschwert-Genre: Zeitgeist

Ein ganz normaler Debütroman

Um ganz ehrlich zu sein, gehen mir diese Bücher gehörig auf die Nerven; diese Storys, in denen irgendein trendunterkühltes Kind unserer Tage sich tonnenweise Koks in die Lüftungsschächte jagt, um seine erdrückende Reich-&-Schön-Existenz ertragen zu können. Diese zwanghafte Lethargie, mit der die Grenzen zwischen Sex und Gewalt negiert werden. Und diese moralischen U-Turns, mit denen die Kamikaze-Kids dann knapp vor dem Exitus die Kurve Richtung Regenbogen kratzen … Der wahre Müllanteil in diesem Windschatten-Trash-Segment liegt bei etwa 90 Prozent. Von „Ein ganz normales Mädchen“ erwartete ich mir allerdings, dass es zu den anderen 10 Prozent gehört, aus zwei Gründen.
„Molly Jong-Fast ist ein Wunderkind. Eltern ist dieses höchst beeindruckende Debüt in keinem Fall zu empfehlen.“ Dieses Klappentextzitat ist Grund Nr. 1, denn es stammt von einem, der zu den Mitbegründern und wahren Meistern dieses Genres zählt: Jay McInerny. Der zweite Grund heißt Erica Jong und ist Mutter der 20-jährigen Molly. Ihre Bücher finde ich ausgesprochen öde, und deshalb dachte ich, eine Art Mutter-Tochter-Konflikt hätte dazu führen können, dass … Aber nein. „Ein ganz normales Mädchen“ ist ein ganz normales Stück US-Zeitgeist, flockig geschrieben, ergreifend provokationsfleißig und außenrum schön schlabbrig, aber schlussendlich doch nur die Kopie von der Kopie von der Kopie …
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