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Das Kettenlädenmassaker / Robert Rankin



Das Kettenlädenmassaker

Robert Rankin


Bastei-Lübbe Verlag
Rezension ist von 5/2000
Leserschwert-Genre: Wahnwitz

Des Wahnsinns fette Beute

Es gibt eine ganz bestimmte Sorte von Autoren, die es meisterhaft beherrschen, aus einem bodenlosen Fass voller glasklarem Schwachsinn zu schöpfen, total eingelinkte Fantasie-Freaks, die den Boden der Realität bestenfalls als Aussichtsplattform für die wahren Sehenswürdigkeiten im Universum akzeptieren und die keine Sekunde davor zurückschrecken, ihre Leser mit einem beängstigenden Affenzahn durch das Labyrinth ihrer eigenwilligen Gehirnwindungen zu jagen. Der berühmte rote Faden dient dieser ganz bestimmten Sorte von Autoren im Allgemeinen zur Herstellung unlösbarer Knoten, der Sprachstil dient dessen Bruch, und das Ganze der uneingeschränkten Unterhaltung.
Die beiden Paradevertreter dieser bestimmten Sorte sind der kultivierte „Hitchhiker“ Douglas Adams und der „Scheibenwelt“-Ureinwohner Terry Pratchett, aber es gibt noch einen dritten Multiseller im hemmungslosen Bunde. Er heißt Robert Rankin und widmet sein Lebenswerk der Erschaffung sogenannter CEJJK (Chaotische Ereignisse jenseits jeglicher Kontrolle). Zu einem besonders heftigen Aufkommen derartiger CEJJK kommt es im 5. Teil seines Brentford-Zyklus’ namens „Das Kettenlädenmassaker“, das nun mit einem Übersetzungdelay von 3 Jahren auch auf Deutsch erschienen ist. Zum Inhalt dieses Romans lässt sich, ohne vorsätzlich Verwirrung stiften zu wollen, eigentlich nicht viel sagen, außer vielleicht: Nichts ist mächtiger als eine schlechte Idee, deren Zeit gekommen ist …
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