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Da Legionäa Asterix / Uderzo Goscinny/



Da Legionäa Asterix

Uderzo Goscinny/


Egmont Falog Verlag
Übersetzer: H. C. Artmann
Rezension ist von 10/1999
Leserschwert-Genre: Comic

Di schbinnan, di Röma

Mia san im Joa fuchzig foa Gristi Gebuat. Gaunz Gallien unta römischa Besozzung … Gaunz Gallien? – Owa Naa! A fon Schduaschedlade befökates Derfö head um di Buag net auf, den Oatsfremdn Widaschdaund z’leistn. Fia di Legionääre, di was rundumadum oes Besozzung in die Kaseana fon Aquarium, Babaorum, Laudanium und Klabonum lauan miassn, is des a in echt kaa Leachalschas …
Asterix ret wida Wienerisch. In der bereits 32. Dialekt-Ausgabe des französischen Kultcomics hat’s den Band Nr. 10 erwischt: „Da Legionäa Asterix“ – übadrogn fon H. C. Artmann. Und der macht es selbst dem entschlossensten Gegner dieser dreisten Form medialer Aasgeierei sehr schwer, zur Vernichtung zu schreiten. Denn bei Artmann, der sich in seiner „Übersetzung“ größeren künstlerischen Freiraum gönnt als sein Vorgänger Kurt Ostbahn, wird die Mundart (deren wahres Einsatzgebiet sich unter Zuhilfenahme des Hirns leicht lokalisieren läßt) zur geschriebenen Poesie. Der Effekt ist schier verblüffend: Nach einer kurzen, kryptologischen Aufwärmphase kann man das Geschriebene tatsächlich lesen. Fazit: Pseudooriginalität mit hohem Qualitätsanspruch – die vergebenen Sterne beziehen sich aber trotzdem in erster Linie auf die geniale Vorlage. Und der letzte natürlich auf Falbala.
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