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Cheng / Heinrich Steinfest 



Cheng

Heinrich Steinfest 


Bastei Lübbe Verlag
Übersetzer: Übersetzer
Rezension ist von 6/1999
Leserschwert-Genre: Krimi

Wiener Blut, leicht gespritzt

Eine Stadt erstickt im Schnee. Ein Mann sitzt in seinem Büro und überlegt, „wie vornehm sich Gott verhielt, indem er diese Stadt nicht einfach ausdrückte oder zuspuckte, wie sie es eigentlich verdient hätte, sondern in einen weißen Traum verwandelte, in dem freilich früher oder später alles zugrunde gehen würde“. Die Stadt heißt Wien und der Mann heißt Markus Cheng. Er ist Privatdetektiv und hat absolut nichts mit einem Chinesen gemein, außer daß er haargenau wie einer aussieht. Als Chengs einziger Klient – vordergründig ein paranoider Warmduscher – mit einem sauberen Einschußloch zwischen den Augen aufgefunden wird, beginnt für den austroasiatischen Helden dieser seltsamen Story ein höchst komplizierter Kriminalfall – und zwar einer, der ungebremst nach unten führt …
Der Autor Heinrich Steinfest – geboren in Australien, sozialisiert in Wien – treibt in „Cheng“ ein skurriles Unwesen mit dem goldenen Wienerherz und dessen strengen Kammern. Sein übersättigter Stil, die Nebensatzorgien und der unstillbare Durst nach (etwas hirngewichsten) sprachlichen Vergleichen führen zwar hin und wieder zu nervlichen Dehnungsübungen, alles in allem blättert sich dieser „rabenschwarze Wienroman“ aber durchaus schmunzelig. Fazit: Feine Kost für befreiende Rülpser.
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