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Partyuniversum / Sarah  Champion (Hg)



Partyuniversum

Sarah Champion (Hg)


Rowohlt Verlag
Übersetzer: Übersetzer
Rezension ist von 6/1999
Leserschwert-Genre: Stories

Der Club der dichten Dichter

Rave on: Vor rund zehn Jahren begann der unaufhaltsame Siegeszug der Techno-Kultur und mit ihm auch der Aufstieg einer völlig neuen Literaturszene, die das Lebensgefühl unter, über und in den wummernden Beats der Clubs beschreibt. Die wichtigsten Vertreter dieses neuen Genres, der sogenannten „chemical fiction“, heißen Irvine Welsh („Trainspotting“, „The Acid House“, „Ecstasy“), Jeff Noon („Gelb“, „Pollen“, „Alice im Automatenland“), Douglas Rushkoff („Ecstasy Club“), Alex Garland („Der Strand“) oder Martin Miller („Träume, Sex und Stage Diving“, „Love and Peace with Melody Paradise“), ihre Themen heißen Cyberspace, Drogen, Dancefloor und Sex – und die damit verbundenen Grenzüberschreitungen.
Mit „Partyuniversum“ liegt die Bibel dieser in London zentrierten Szene nun endlich auch auf deutsch vor – wenn auch in einer leicht gekürzten Version. Die von Sarah Champion 1997 unter dem Originaltitel „Disco Biscuits“ herausgegebene Anthologie vereint die schillerndsten Literatur-Hedonisten der Techno- und Rave-Kultur in einem abartig intensiven Reader und wurde in Großbritannien zum absoluten Megaseller. Fazit: 250 Seiten ungestreckter Lesestoff, der ohne Umwege ins Hirn einfährt und dort für giftige Anarchie sorgt.
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