suche

impressum



fundgrube
Amour Fou / Marek Van der Jagt
Wow! Da hängt sich ein echtes Talent raus. Und zwar aus Wien raus. Und verdammt weit raus. Denn ...

weiterlesen

Diner des Grauens / A. Lee Martinez
Blut und Kakao. Kaum zu glauben, aber in einigen Marketing-Abteilungen scheint sich immer noch nicht ...

weiterlesen

Asterix – Da grosse Grobn / Albert Uderzo
Es is scho a Zeitl aus, 50 v. Chr. woas, do woa ganz Gallien fest in römischa Hand … Ganz Gallien? ...

weiterlesen


newsletter
Elektrofrisch ins E-Mail Postfach: mit dem Leserschwert-Nachrichtendienst verpassen Sie nie die aktuellsten Rezensionen.
Jetzt anmelden!



    « zurück
Horst der Held / Matthias Praxenthaler



Horst der Held

Matthias Praxenthaler


dtv Verlag
Rezension ist von 5/1999
Leserschwert-Genre: Slapstick
1 Besucherkommentar zu diesem Buch.

Aus dem Leben eines Horst

Horst Gurk, geboren 1970, wächst in der deutschen Provinzmetropole Troosdorf auf. Bereits mit fünf Jahren wird er mit Kassenbrille und fix montierter Rundum-Zahnspange ausgestattet und gehört folglich zu den Kindern, mit denen absolut keiner spielen will. In der Schule leidet er ebenso unter den kratzigen Strumpfhosen, die ihm die Mutter verpaßt, wie unter den seelischen und körperlichen Grausamkeiten seiner Schulkameraden. Doch selbst ein Bombenanschlag auf den Mathematiklehrer und ein paramilitärischer Angriff auf ein Wildtiergehege können seine Popularität nicht steigern. Das Blatt wendet sich erst, als Horst mit 22 Jahren als zehntausendster Besucher eines Puffs eine Reise nach Vietnam gewinnt …
„Horst der Held“ ist das erste Buch von Matthias Praxenthaler, Jahrgang ’71, und hoffentlich nicht sein letztes; denn der zärtlich-zynische Sprachstil, mit dem Praxenthaler seinen sagenhaften Helden von einer „horstigen“ Situation in die nächste begleitet, hat im deutschsprachigen Raum wahren Seltenheitswert: da ist eindeutig einer am Werk, der sich nicht um die Harmonie von Form und Inhalt bemühen muß, weil er den Rhythmus des Erzählens einfach im Blut hat. Und da sein Debüt ganz nebenbei auch zum Brüllen komisch ist, kann man hier ohne übertriebenes Gefloskel von einer literarischen Entdeckung reden.
Bewertung



Ihr Kommentar
 1 Kommentar zu diesem Buch.

Ihre Meinung zu diesem Buch »

Jochen Hensel schrieb am 19.10.09, 18:28Es gibt sie noch - die gute alte Gattung des Schundromans. Die Handlung - alles Klischees, wenn auch gut zusammengestellt. Stilistisch leider auch Schund.


Ihr Kommentar
Ihr Name *
E-Mail
Ihre Meinung *
 
  Bitte geben Sie den Code aus der Grafik ein:
 

Alle mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden!