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Donnas Baby / Klaus-Peter Wolf



Donnas Baby

Klaus-Peter Wolf


Scherz Verlag
Rezension ist von 8/1998
Leserschwert-Genre: Beziehung und so

Adebars Sturzflug

Donna ist 17 Jahre alt und – gemessen an diesem revolutionsgefährdeten Alter – extrem pflegeleicht. Sie liebt ihre Eltern, geht gerne in die Schule, zeigt beim Tennistraining zukunftsoptimistischen Ehrgeiz … Doch dann trifft sie Jens. Jens ist 23 und Kfz-Mechaniker. Da er aber eigentlich (und nicht selten selig bekifft) davon träumt, als Saxophonist mit den Motherfuckers auf Tour zu gehen, macht er sich an Autos eher nur dann zu schaffen, wenn er vor hat, sie zu klauen. Als sich die beiden bei Donnas erstem Rockkonzert kennenlernen, schlägt die Liebe so erbarmungslos zu, daß ihnen gar nichts anderes übrigbleibt, als im nächstbesten Zelt niederzusinken und den aufbrandenden Gefühlen ein wenig Körper zu verleihen. Und da erwischt das Leben die wohlbehütete Donna an ihrer unverhütetsten Stelle …
Donna wird schwanger. Weil aber ihre Frauenärztin eine praktizierende Abtreibungsgegnerin ist, erfahren Donna und Jens erst nach dem dritten Monat von der Konsequenz jener Nacht. Für einen Eingriff ist es zu spät, für alles andere hingegen scheint es noch zu früh zu sein, und plötzlich geraten die beiden in ein mörderisches Spiel, in dem ihnen alles genommen wird, was sie haben. Donna und Jens haben nur eine Chance: ihre Liebe. „Donnas Baby“ punktet – wie die meisten Romane des deutschen Schriftstellers und Drehbuchautors Klaus-Peter Wolf – durch seine Authentizität. Und die heißt in diesem Fall Naivität. Und das wiederum bedeutet, daß diese moderne Romeo-und-Julia-Story jene Leser, die das Kapitel Jugend bereits hinter sich haben, nur dann abheben läßt, wenn sie von Zeit zu Zeit ein wenig Lebenserfahrungsballast abwerfen.
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