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Transfer / Paul Thomas



Transfer

Paul Thomas


Goldmann Verlag
Rezension ist von 8/1998
Leserschwert-Genre: Thriller

Road-Trip

Eigentlich sollte der Ex-Cop Duane Ricketts ja nur einen jugendlichen Ausreißer aus Bangkok nach Hause holen. Daß er aber den Erfolg seiner Mission abends mit zwei Heroinzigaretten feiert, ist allerdings ein folgenschwerer Fehler: denn als Ricketts von seinem H-Trip runterkommt, sitzt er in einer gar ungastlichen Gefängniszelle des Bombat Drug Rehabilitation Centre und hat mehrere Monate Haft ausgefaßt. Er freundet sich mit seinem Landsmann Dale Varty an, und als dieser nach einem riskanten sexuellen Manöver mit einem Ladyboy abgestochen wird, vertraut er Ricketts sterbend ein Geheimnis an.
Vor vielen Jahren hat Varty nach einem geplatzten Deal zehn Kilo feinstes Kokain in Neuseeland versteckt. Diesen Millionenschatz soll Ricketts nun heben und den Gewinn – abzüglich einer angemessenen Entlohung – an Vartys Tochter weitergeben. Doch als sich Ricketts nach seiner Entlassung auf die Suche macht, muß er feststellen, daß er nicht der einzige ist, der die Witterung nach dem Stoff aufgenommen hat. Und so beginnt eine wilde Verfolgungsjagd, an der Vartys undurchsichtige Witwe, ein bis aufs Blut korrupter CIA-Drogenfahnder, ein unkonventioneller Maori-Bulle und eine ganze Prozession kleinerer und größerer Schurken beteiligt sind … Obwohl der Kern von „Transfer“ (Goldmann) aus knallhartem Thrill besteht und das Fruchtfleisch der Story extrem roh und blutig ist, schafft es Paul Thomas mit wohldosierten literarischen Einlagen und einer gehörigen Portion Humor, seinem Romandebüt eine skurrile Schale zu verpassen – und „Transfer“ so aus der üblichen Sex-&-Crime-Trash-Ecke ins gehobene Spannungsfach zu transferieren.
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