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Blauer Montag / Arnon Grünberg



Blauer Montag

Arnon Grünberg


Diogenes Verlag
Übersetzer: Rainer Kersten
Rezension ist von 3/1997
Leserschwert-Genre: Erzählkunst

Fliegender Holländer

Die provozierende Lebensgeschichte eines jungen Mannes aus jüdischem Elternhaus, der sich orientierungslos zwischen der zweiten Holocaust-Opfer-Generation und der „Generation Nix“ herumtreibt. Dessen Schulkarriere verdörrt, als die Reize seiner Freundin Rosie erblühen. Der in einer jungendlichen Grünphase durch die Kneipen und Cafés jagt, bis er schließlich im Amsterdamer Rotlichtmilieu hängenbleibt. Der das Leben bald nur noch in der gekauften Nähe von Prostituierten spürt. Der sich fast im Alkohol ersäuft. Der den grauen Geschmack des Verfalls voll auskostet. Und der schließlich im Anzug seines verstorbenen Vaters in die Laufbahn eines Gigolos einschwenkt. Hellwach und gnadenlos schildert der 1971 (!) geborene Shooting-Star Arnon Grünberg die tief tragischen und bitter komischen Irrfahrten seines gleichnamigen Taugenichts, der vor allem eines nicht ausstehen kann – Scheinheiligkeit und Heuchelei. „Blauer Montag“ war in den Niederlanden die Überraschung des Jahres ’94 und monatelang an der Spitze der Bestsellerlisten. Arnon Grünberg, der sich selbst als „traurigen Clown“ bezeichnet, hat ein artistisches Stück Realität in den literarischen Zirkus geschickt. „Eine Persönlichkeit, dieser Junge, und zwar eine ganz besondere. Im Auge behalten!“ (Trouw, Amsterdam). Diese Empfehlung können wir nur weitergeben …
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