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Päckn / Denis Belloc



Päckn

Denis Belloc


Rowohlt Verlag
Rezension ist von 2/1997
Leserschwert-Genre: Real Life

Gift

Der Stoff, aus dem die Hölle ist. Mit elf auf dem Schwulenstrich, mit fünfzehn im Gefängnis, mit 40 ein gefeierter Schriftsteller. Denis Belloc ist ein Zeuge der menschlichen Grenzerfahrung. Der negativen Grenzerfahrung. Er war drüben in dem Leben, das alle Perspektiven lahmlegt. Er war tief drin in dem Wahnsinn, wo das Gift – „das Heilmittel“ – zum alleinigen Lebensinhalt wird. Er hat erlebt, wie nur noch der Stoff die Schmerzen vertreiben kann. Und er war dabei, als nach dem Entzug nichts mehr blieb als eine inhaltslose Sehnsucht. Und er hat es überlebt. In seinem neuen Roman „Päckn“ kehrt der französische Shooting-Star mit unverblümter Härte in den Illusionismus der Junkie-Szene zurück. Dieses Buch ist phasenweise reine Minus-Energie. Es ist der durchsichtige Schritt aus dem Leben in eine Todesstarre einer fremden Autorität. Es ist die Geschichte eines Menschen, der seinen Körper verkauft, um sich seine Zerstörung leisten zu können. Es ist ein Überlebenstraining im Rinnsal unserer Gesellschaft. Aber: Es ist absolut reiner Stoff. Ungestreckte Literatur, die direkt in den Kopf schießt, die mit einer Explosion die Augen aufreißt und den Blick auf eine Welt freigibt, in der sich immer mehr Augen einfach schließen …
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