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Uncool / Dan Zevin



Uncool

Dan Zevin


Heyne Verlag
Übersetzer: Markus Naegele
Rezension ist von 4/2003
Leserschwert-Genre: Zeitgeist

Oder die Kunst erwachsen zu werden

Was ist passiert, wenn man plötzlich ein Leben führt, von dem man einmal glaubte, dass es nur alte Leute führen? Bingo! Man ist uncool geworden. Und man kann’s selbstverständlich nicht fassen: „Ich kann selbst nicht glauben, dass ich mich in jene Sorte Mensch verwandelt habe. Ich würde mich immer noch als jung einschätzen, und am Puls der Zeit, was ich aber ganz offensichtlich nicht mehr bin. Ich meine, lesen Sie den letzten Satz noch mal aufmerksam durch: Wer sagt schon ,am Puls der Zeit‘?“
Da diese Krise so sicher kommt wie das Amen im Gebet, muss man sich ihr – so die These des amerikanischen Autors und Journalisten Dan Zevin – offen stellen. Zevin tut dies in Form von 24 enthemmten Bekenntnissen à la „Mein Vorgarten erfüllt mich mit Stolz“ oder „Ich habe eine Beziehung zu einem technischen Gerät entwickelt“, die für Zevin die neuralgischen Punkte einer entwürdigenden Entwicklung markieren und die entscheiden, ob man der Liga der „normalen“ oder jener der „widerwilligen“ Erwachsenen beitritt – wobei die zutiefst komische Banalität der Bekenntnisse (nicht zu verwechseln mit banaler Komik) keinen Zweifel daran lässt, wo der Autor sein Süppchen kocht: Denn: „Der Tag, an dem ihr euch wie einer von diesen normalen Erwachsenen fühlt, ist der Tag, an dem ihr wirklich uncool geworden seid.“
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