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Die Liebe währt drei Jahre / Frédéric Beigbeder



Die Liebe währt drei Jahre

Frédéric Beigbeder


rowohlt paperback Verlag
Übersetzer: Brigitte Große
Rezension ist von 1/2003
Leserschwert-Genre: Szene

Das große Maul der Hai-Society

Mit dem guten Fred hab ich so meine Probleme. Auf der einen Seite steht mir das Verdaute Oberkante Unterlippe, wenn ich daran zurückdenke, dass der hoch talentierte Monsieur Beigbeder keine Sekunde zögerte, seinen Durchbrecher „39,90“ mit genau jenen Ekel erregenden Methoden zu hypen, denen er in dem Buch gierig das Wadel abgebissen hat. Auf dieser Seite nervt auch der Eifer, mit dem Beigbeder seinem literarischen Vorbild Bret Easton Ellis den Hintern auswischt. Auf der anderen Seite findet man in seiner Marc-Marronnier-Trilogie („Memoiren eines Sohnes aus schlechtem Hause“, „Ferien im Koma“, „Die Liebe währt drei Jahre“) tonnenweise Sätze von derart stechender Brillanz, dass einem die kritischen Felle davonschwimmen. „Wenn man besoffen fahren will, muss man gut zwischen die Häuser zielen.“ Schlicht entwaffnend.
Inhaltlich geht es im Abschluss der Trilogie ähnlich zu wie in den Teilen zuvor: dekadent und besoffen. Party-Löwe Marc kratzt sich am Designer-Gully der High-Society das Hirn stumpf. Von unten. Und er nagt an einer großen Wahrheit, die Frédéric Beigbeder seiner Story mit sehr schönen Worten von Françoise Sagan voranstellt: „Was ist daran so kompliziert? Lasst uns doch sagen, wie es ist: Erst liebt man, dann liebt man nicht mehr.“ Ja was?
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