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Hurra Amerika! / Michael Moore



Hurra Amerika!

Michael Moore


Piper Verlag
Übersetzer: Helmut Dierlamm & Norbert Juraschitz
Rezension ist von 6/2004
Leserschwert-Genre: Seltsam

TV-Aktionismus eines Holzhammer-Methodisten

Mit seinem neuen Film „Fahrenheit 9/11“, der bereits am ersten Wochenende locker über die magische 100-Millionen-Dollar-Hürde hüpfte, hat der amerikanische Profi-Provokateur Michael Moore erneut bewiesen, dass ihm Beweise herzhaft Wurscht sind – und das gilt nicht nur für seine durch ein Weitwinkel-Subjektiv gedrehten „Dokumentarfilme“, sondern ebenso für seine „investigativen“ Bücher. Moore polarisiert und manipuliert, dass es nur so scheppert. Da er beides allerdings mit einem brillanten Riecher fürs Tragikomische unternimmt, seine Pointen genauso treffsicher ansteuert wie seine Opfer die Fettnäpfe, die er für sie aufstellt, und sich außerdem die Themen bzw. Menschen, die sich Moore zur Zyniker-Brust nimmt, ihre medialen Watschen im Allgemeinen redlich verdient haben, sollte man seinen umstrittenen Stil nicht überbewerten, sondern lediglich artgerecht bewerten: Moore macht Satire. Und dieses Genre beherrscht er wie kaum ein anderer.
Sein „neues“ Buch (das Original erschien bereits 1998) kann man durchaus als Wurzelwerk dieser Karriere zwischen Demaskierung und Demagogie bezeichnen. Michael Moore und seine Ehefrau/Produzentin/Coautorin Kathleen Glynn erzählen und kommentieren darin die lustvollen Anarcho-Aktionen, die sie und ihre Crew im Jahre 1994 unter dem Titel „TV Nation“ via NBC auf die US-Mattscheiben blendeten. Das ist Michael Moore im chemischen Elementarzustand, komisch-subversiv und ohne schielendes Auge auf Quoten, Quanten und Konten.
Bewertung

Weitere Bücher von Michael Moore bei Leserschwert:
» Stupid White Men / Michael Moore
» Querschüsse – Downsize This! / Michael Moore
» Volle Deckung Mr. Bush – Dude, Where’s my country? / Michael Moore


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