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Lila, Lila / Martin Suter



Lila, Lila

Martin Suter


Diogenes Verlag
Rezension ist von 02/2004
Leserschwert-Genre: Seltsam
1 Besucherkommentar zu diesem Buch.

Als die Lüge laufen lernte

Das ist ein Buch über die Lüge. Und die Liebe. David ist ein junger Fastnichtsnutz, der in einer Boheme-Kneipe kellneriert. Er leidet unter latenten Anschlussschwierigkeiten, und als eines Nachts Marie reinschneit, wird dieses Leiden zur Qual. David ist überzeugt, die Frau seines Lebens vor sich zu haben, Marie hingegen interessiert sich Nüsse für David, den Kellner, wohl aber für Literatur. Als David in einem Nachtkästchen vom Trödler ein vergilbtes Romanmanuskript findet (eine Liebesgeschichte aus den 50ern, deren emotionale Reinheit dem postmodernen Zeitgeist sein zynisches Grinsen gefrieren lässt) kann er nicht widerstehen. Denn vielleicht interessiert sich Marie ja für David, den Autor …
Manche Kritiker werfen dem Schweizer Martin Suter vor, seine Figuren als Halbrelief ohne romaneskes Hinterland ins Rennen zu schicken. Dieselben Kritiker bezeichnen seine Bücher gerne als einen Mix aus Psychothrill und Gesellschaftssatire. Ich halte beides für aufgeblähten Blödsinn. Suter ist schlicht und einfach ein verdammt guter Geschichtenerzähler, in dessen Romanen kein Satz steht, der nicht sitzt. Die Figuren werden durch die groben Fugen seines bildhaften Mosaikstils extrem greifbar, die „Thriller“-Spannung ist ein Produkt seines perfekten Timings und der „satirische“ Blick auf die Gesellschaft ist in Wirklichkeit ein äußerst präziser. Fazit: Grandioser Lesestoff ohne Blümchenmuster.
Bewertung

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fuck suter in oasch schrieb am 18.01.10, 0:12herst suter is fürn oasch das werk is kake


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