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Die linke Hand Gottes / Paul  Hoffman



Die linke Hand Gottes

Paul Hoffman


Goldmann Verlag
Erscheiungstermin: 06/2010
Übersetzer: Reinhard Tiffert
Rezension ist von 11/2010
Leserschwert-Genre: Fantasy

Engel des Todes

Seinen richtigen Namen kennt er nicht. Ebenso wenig wie seine Eltern. Man nennt ihn Thomas Cale. Und obwohl er erst 14 oder 15 Jahre alt ist, hat er schon sämtliche Formen der Gewalt und Grausamkeit am eigenen Leib erfahren. Solange er denken kann, lebt Cale als Zögling in der Ordensburg, dem bizarr trostlosen Hauptsitz der religiös-fanatischen Erlösermönche, die davon beseelt sind, alles andersgläubige Leben vom Erdboden zu tilgen. Das Material für diese Schlacht sind ihre Novizen – sorgfältig gebrochene kleine Seelen, die zu ebenso willen- wie skrupellosen Killermaschinen gezüchtet werden. Und Cale ist der Beste. Seit einer Kopfverletzung verfügt er über einen einzigartigen Kampfinstinkt und wird fortan vom obersten Kriegsmeister höchstselbig gedrillt. Als Cale eines Tages einen Mönch überrascht, der gerade ein junges Mädchen bei lebendigem Leib seziert, brennen seine chronisch überhitzten Sicherungen endgültig durch. Cale killt den Mönch und macht sich gemeinsam mit seinen Freunden Vague Henry und Kleist sowie der geheimnisvollen Riba auf die Flucht. Das Abenteuer beginnt … Paul Hoffman versetzt eine klassische „L’enfant sauvage“-Story in eine (aus dem Mittelalter geschnitzte) dunkle und böse Welt, in der nur eines zählt: überleben. Und das beherrscht keiner besser als Thomas Cale. Der krachharte Auftakt einer Trilogie, die keine Gefangenen macht – mit Ausnahme der Leser.
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