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Der Todesflüsterer / Donato  Carrisi



Der Todesflüsterer

Donato Carrisi


Piper Verlag
Erscheiungstermin: 03/2010
Übersetzer: Christiane von Bechtolsheim, Claudia Schmitt
Rezension ist von 05/2011
Leserschwert-Genre: Thriller

Tödliche Schnitzeljagd

Die Vögel flippen regelrecht aus. Das gleißende Licht der Spurensicherung mitten in der Nacht ist wider die Natur. Die ganze Szenerie ist wider die Natur, grausam und gespenstisch: Sechs linke Arme, sorgfältig amputiert und auf einer einsamen Waldlichtung vergraben. Dem abgeklärten Profiler Goran Gavila ist augenblicklich klar, dass dies kein Ort des Verbrechens ist, sondern ein Vorort der Hölle. Fünf Arme lassen sich schnell zuordnen: aktenkundig vermisste Mädchen, Kinder ohne erkennbare Gemeinsamkeit. Der sechste allerdings bringt Gavila und seine junge Teamkollegin, die Sonderermittlerin Mila Vazquez, auf eine Spur, die jedoch nicht zu einem Serientäter, sondern zu einer Serie von Tätern führt. Und jedes einzelne Verbrechen, das die beiden aufklären, bringt eine neue, noch grausamere Tat ans Licht – während im Dunkeln offenbar ein hochintelligenter Marionettenspieler an den Lebensfäden zupft und seine teuflischen Köder auslegt … Der italienische Newcomer Donato Carrisi, dessen Debüt direkt in die Bestsellerlisten abhob, hat sich mit diesem Dynamo-Plot die Latte verdammt hoch gelegt – aufgebockt auf ein Handlungsgerüst, dessen unzählige Querverstrebungen selbst versierte Thrill-Statiker schwindlig machen. Die gewagte Konstruktion wackelt zwar mitunter, die mörderische Spannung bleibt aber bis zum Ende sattsam auf Zug.
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