suche

impressum



fundgrube
Der Krieg Propheten / R. Scott Bakker
Ein geheimnisvoller Kampfmönch, ein melancholischer Hexenmeister und ein instinktiv brutaler Barbar ...

weiterlesen

Cassandra Frenchs Männerverbesserungsanstalt / Eric Garcia
Auf der einen Seite anregend seltsam, auf der anderen brutal abgedroschen. Das heißt natü ...

weiterlesen

Gummi / Matt Beaumont
Drei Jahre ist es her, dass der Ex-Werbetexter Matt Beaumont mit seinem Debütroman „E-Mail an alle“ ...

weiterlesen


newsletter
Elektrofrisch ins E-Mail Postfach: mit dem Leserschwert-Nachrichtendienst verpassen Sie nie die aktuellsten Rezensionen.
Jetzt anmelden!



    « zurück
Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht / Dieter Moor



Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht

Dieter Moor


rororo Verlag
Erscheiungstermin: 11/2009
Übersetzer: Übersetzer
Rezension ist von 2/2010
Leserschwert-Genre: Real Life

Moor-Landschaft

Dieter und Sonja, ein schweizerisch-österreichisches Ehepaar, beschließen, ihren Hof in der Schweizer Postkartenidylle zu verkaufen und mitsamt ihren Höflingen (Hunde, Katzen, Pferde, Esel, Enten) nach Amerika zu ziehen. Um dort mutig ein neues Leben zu beginnen. Allerdings nicht via Luftfracht über den großen Teich, sondern mit Jeep und Anhänger über die Autobahn, Landstraßen, Forststraßen und Schotterwege. Denn das Amerika von Dieter und Sonja ist nicht das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, sondern ein kleines Dorf im ostdeutschen Brandenburg. Mit recht begrenzten Möglichkeiten. Dafür aber mit einer breiten Palette an schrulligen Bewohnern, seltsamen Bräuchen und eng gesetzten Fettnäpfchen, die ausschließlich der Situationskomik freien Lauf lassen … Der Schauspieler und Moderator Dieter Moor – der u. a. auf ORF vier Mal im Jahr zur les.art einlädt – beweist in seinen autobiografischen „Geschichten aus der arschlochfreien Zone“, dass er auch die „schreib.art“ beherrscht. Dieses witzige Logbuch vom Ende der Welt ist eine charmante Liebeserklärung an einen Landstrich, den die Mehrheit der Eingeborenen am liebsten – immer kleiner werdend – im Rückspiegel betrachtet. Bei Moor kommt diese kleine Welt ganz groß raus – und eine existenzielle Sehnsucht, die dort erfolgreich gestillt wird.
Bewertung



Ihr Kommentar
Ihr Name *
E-Mail
Ihre Meinung *
 
  Bitte geben Sie den Code aus der Grafik ein:
 

Alle mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden!