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Charleston Girl / Sophie Kinsella



Charleston Girl

Sophie Kinsella


Manhattan Verlag
Erscheiungstermin: 9/2009
Übersetzer: Jörn Ingwersen
Rezension ist von 9/2009
Leserschwert-Genre: Beziehung und so
1 Besucherkommentar zu diesem Buch.

Romantisch und geistreich

Rebecca Bloomwood hat diesmal zwar dienstfrei, mit Lara Lington hat die britische Bestsellerautorin Sophie Kinsella aber eine weitere Romanheldin aus dem Hut gezaubert, die ihrer berühmt-berüchtigten „Schnäppchenjägerin“ (die in Gestalt von Isla Fisher bereits zu Hollywood-Ehren kam) in nichts nachsteht – zumindest, was das Talent betrifft, alle Regeln der Chaostheorie charmant in die Praxis umzusetzen und sich ständig in unmögliche Situationen zu manövrieren. Dabei kann die junge Londonerin, die sich nach der Trennung von ihrem Lover und der Bindung an einen eher fragwürdigen Job nach Veränderung sehnt, überhaupt nichts dafür. Schuld an dem ganzen Schlamassel ist der Geist ihrer Großtante Sadie, die gerade erst im stolzen Alter von 105 Jahren gestorben ist, das aber offenbar nicht richtig wahrhaben will. Tatsächlich rauscht Sadie wie ein hyperaktiver Wirbelwind in Laras Leben – als 23-jähriges Mädchen aus den 20er-Jahren, mit herzförmig geschminkten Lippen, Federboa und einer gewissen Vorliebe für Charleston. Und für Rudolph Valentino. Unsichtbar für alle anderen und sichtlich darum bemüht, Laras Leben nachhaltig auf den Kopf zu stellen. Dabei will die doch nur ihren Exfreund zurückgewinnen … Eine romantische Frauenkomödie, wie eine romantische Frauenkomödie sein soll. Witzig, frech und leicht. Aber nicht seicht.
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Inga schrieb am 22.08.10, 0:27Eins der besten Bücher von Sophie Kinsella, auf jeden Fall. Ich arbeite selber in einer Buchhandlung & das Buch hat sich definitiv oft verkauft. Die Idee, dass eine alte Tante einer unbeholfenen jungen Dame hilft, sich im Leben zurecht zu finden & einen Mann kennen zu lernen, obwohl sie beide eigentlich als Team "die Kette" suchen sollen, ist einfach genial. Klar, dass beide am Ende die Kette finden & sich alles, mehr oder weniger, zum Guten wendet. Am Ende kann ich einfach nur sagen, dass Sophie Kinsella mit ihrer einfachen Art & dem netten Humor mein Leseherz begeistern konnte.


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