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Ein Ring von Tiffany / Lauren Weisberger



Ein Ring von Tiffany

Lauren Weisberger


Goldmann / Manhattan Verlag
Erscheiungstermin: 04/2009
Übersetzer: Regina Rawlinson & Martina Tichy
Rezension ist von 03/2009
Leserschwert-Genre: Zeitgeist

Mode-Erscheinung

Ihr Debütroman war eine Punktlandung; als die damals 26jährige Lauren Weisberger 2003 ihre delikaten Erfahrungen als persönliche Assistentin der mächtigen Vogue-Chefin Anna Wintour ziemlich unverblümt in eine satirische Aschenputtel-Story packte, erwischte sie nicht nur die New Yorker Modeszene am richtigen Fuß. „Der Teufel trägt Prada“ war das perfekte Literatur-Accessoire für die banal verträumte Hochglanz-Gesellschaft, hielt sich monatelang auf den internationalen Bestsellerlisten und ließ drei Jahre später auch die Kinokassen kräftig klingeln. Weisbergers zweiter Roman „Die Party-Queen von Manhattan“ versuchte, mit einer ganz ähnlichen Rezeptur an diesen Erfolg anzuknüpfen, verirrte sich aber an der schmalen Grenze vom Leichten zum Seichten. Dort plätschert auch ihr neues Buch „Ein Ring von Tiffany“ streckenweise dahin, allerdings versteht es Weisberger zumindest, ihre hallo-hallo-flapsige Geschichte von drei höchst archetypischen Freundinnen (Die Neurotikerin – Das Heimchen – Der Vamp) auf der Suche nach Mr. Right mit humoristischer Stangenware abzufangen. Unter dem ebenso kurzen wie geraden Strich: Eine romantische Komödie, die vorwitzig über die – sattsam mit Manolo-Blahnik-Pumps bearbeiteten – Trampelpfade des Genres tanzt. Für Fans sicher eine unerhört feine Sache.





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