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Die bezaubernde Florentinerin / Salman Rushdie



Die bezaubernde Florentinerin

Salman Rushdie


Rowohlt Verlag
Erscheiungstermin: 03/2009
Übersetzer: Bernhard Robben
Rezension ist von 03/2009
Leserschwert-Genre: Genre auswählen

1002 Nächte

Es ist eine zynische Ironie des Schicksals, dass ein Mann, dessen grenzenlose Fantasie in allen Farben dieser Welt schillert, seine internationale Berühmtheit der Engstirnigkeit des religiösen Fundamentalismus ,verdankt’. Wir erinnern uns: Als Salman Rushdie 1988 „Die satanischen Verse“ veröffentlicht, ruft der damalige iranische Staatschef Khomeini via Fatwa (die übrigens bis heute gilt) zu seiner Ermordung auf. Rushdie ist notgedrungen untergetaucht, seine Literatur aber nicht. Zum Glück. In seinem neuen Roman zeigt sich der indisch-englische Autor erneut als Großmeister des sogenannten „Magischen Realismus“ und lässt seine Leser tief in einen - kulturhistorisch fest verwurzelten - Märchenwald eintauchen. Es ist, als wäre Scheherazade aus Tausendundeiner Nacht erwacht. Als Rahmen seiner bezaubernden Miniaturen, die von Liebe und Verrat, Macht und Mode, Sex und Folter, Kunst und Küche erzählen, dient Rushdie die Geschichte des mysteriösen Gauklers Vespucci, der sich anno 1572 am Hof des orientalischen Großkönigs Akbar einschleicht und diesen gütig erbarmungslosen Herrscher mit immer neuen Anekdoten umgarnt. Mit einem Faden, der sie verbindet – denn die beiden zutiefst ungleichen Männer teilen eine große gemeinsame Leidenschaft: den nahezu greifbaren Traum von der schönsten Frau der damals bekannten Welt …
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