suche

impressum



fundgrube
Der Garten Eden / Ernest Hemingway
BigHem de luxe. Als sich Hemingway am 2. Juli 1961 verabschiedete, hinterließ er ein 1500 Seiten ...

weiterlesen

Profit / Richard Morgan
Grelldüstere Zukunftsszenarien, in denen der neo-liberalistische Hardcore-Kapitalismus auch die ...

weiterlesen

San Sombrèro / Santo Cilauro, Tom Gleisner & Rob Sitch
Karibik, Karneval und Kakerlaken. Nach „Molwanîen – Land des schadhaften Lächelns“ und „ ...

weiterlesen


newsletter
Elektrofrisch ins E-Mail Postfach: mit dem Leserschwert-Nachrichtendienst verpassen Sie nie die aktuellsten Rezensionen.
Jetzt anmelden!



    « zurück
Gehet hin und tötet / Claude Cueni



Gehet hin und tötet

Claude Cueni


Heyne Verlag
Erscheiungstermin: 10/2008
Rezension ist von 9/2008
Leserschwert-Genre: Thriller

Gold und Glaube

Albertini, Camoranesi, Baresi, Lustrinelli … Die Namen kommen jedem Tifoso wohl bekannt vor. Hier laufen sie allerdings nicht in einem Fußballstadion auf, sondern auf dem Puzzlebrett eines Verschwörungsthrillers. Rasend originell ist das freilich nicht, genauso wenig wie die etwas infantile Idee, den Nationalbankpräsidenten Frankreichs Lacroix zu nennen und sein österreichisches Pendant Waldheim. Wesentlich origineller ist da schon der Zugang, den der Schweizer Erfolgsautor Claude Cueni gewählt hat, um dem – seit Dan Browns Durchmarsch durch die internationalen Bestsellerlisten massiv inflationären – Genre des Religions- Verschwörungsthrillers einen neuen Anstrich zu verpassen. Denn statt seinen Helden Luigi Albertini, seines Zeichens päpstlicher Nuntius in geheimer Mission, in verstaubten Archiven und mysteriösen Grabkammern herumschnüffeln zu lassen, schickt ihn Cueni in die finsteren Winkel der Kathedralen der modernen Finanzwirtschaft. Zunächst erscheint Albertinis Auftrag dabei ziemlich klar: Er soll das giftig schleichende Gerücht, der Vatikan hätte, zur Wahrung des Weltfriedens, seine enormen Goldreserven für einen geheimen Deal mit islamischen Gotteskriegern eingesetzt, im Keim ersticken. Doch als ihn seine Ermittlungen zu einem alten Geheimbund führen, der nicht nur über die Einhaltung des Goldabkommens zwischen Vatikan und der ehrenwerten Familie aus Sizilien wacht, sondern auch seit Urzeiten das wertvollste Geheimnis der katholischen Kirche hütet, wird dem päpstlichen Geheimagenten schnell klar, dass hier wesentlich mehr auf dem Spiel steht als das Leben seines obersten irdischen Chefs – und, dass er bei Gott nicht der einzige ist, den die tödliche Verbindung zwischen Gold und Glaube auf den Plan gerufen hat …



Bewertung



Ihr Kommentar
Ihr Name *
E-Mail
Ihre Meinung *
 
  Bitte geben Sie den Code aus der Grafik ein:
 

Alle mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden!