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Enzo – Die Kunst, ein Mensch zu sein / Garth Stein



Enzo – Die Kunst, ein Mensch zu sein

Garth Stein


Droemer Verlag
Erscheiungstermin: 08/2008
Übersetzer: Werner Löcher-Lawrence
Rezension ist von 09/2008
Leserschwert-Genre: Beziehung und so
1 Besucherkommentar zu diesem Buch.

Ein großer Wurf

Mal abgesehen von dem seelenlosen Schund, den sie einem in der „Originelle Mitbringsel“-Ecke andrehen wollen, ist es bei Büchern, die Hunde geschrieben haben, naturgemäß so, dass sich die Tiefe der Lektüre eher jenen Menschen offenbart, die den Beziehungsalltag mit einem dieser hochphilosophischen Wesen selbst erlebt haben. Das gilt für „Timbuktu“ (mit dessen feiner Feder sich ein gewisser Paul Auster schmückt) genauso wie für „Für immer, euer Prince“ (das sich Matt Haig auf seine Fahnen heftet). Ganz besonders aber gilt das für einen neuen großen Wurf: „Enzo“. Denn die Geschichte, die dieser Labradormischling zu Papier brachte, quillt geradezu über vor jenen Weisheiten, die man nur dann erlangt, wenn man das Leben mit kontemplativer Beobachtung, nasaler Sinnlichkeit und ausgedehnten, als schlappes Irgendwo-Herumliegen getarnten Nachdenkphasen verbringt. Und da Enzo, der über das Schicksal seines Kumpels Denny wacht, der, obwohl ein erstklassiger Autorennfahrer, privat dramatisch ins Schleudern gerät, zudem davon überzeugt ist, im nächsten Leben auf zwei Beinen geboren zu werden, reichen seine Betrachtungen weit über den Fressnapfrand hinaus – weshalb er ihnen auch den Untertitel „Die Kunst, ein Mensch zu sein“ mit auf den Weg gab.
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 1 Kommentar zu diesem Buch.

Ihre Meinung zu diesem Buch »

Lea schrieb am 11.09.10, 13:20Das Buch ist sooo toll <3 Ich musste weinen am Ende...., Es ist wirklich sehr schön ich kanns nur weiterempfehlen!


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