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Callgirls / Elmore Leonard



Callgirls

Elmore Leonard


Goldmann Verlag
Erscheiungstermin: 03/2007
Übersetzer: Jochen Stremmel
Rezension ist von 05/2007
Leserschwert-Genre: Krimi

Bei Anruf Mord

Neues vom Großmeister: Elmore Leonard ist ein Phänomen. Würde man seinen neuen Roman „Callgirls“ blind verkosten, hätte man vermutlich keinerlei Zweifel daran, dass hier ein rotzfrecher Jungautor am Werk ist. Nicht etwa, weil sein Stil irgendwie unausgegoren daherkommt, sondern weil seine Sprache so sagenhaft lässig ist. Tatsächlich aber war der vielfach ausgezeichnete Kultautor, als er „Mr. Paradise“ – so der amerikanische Originaltitel – im Jahr 2004 abschloss, bereits knappe 80. Wir haben es hier also mit einem Meister zu tun, der mit über 40 Romanen im Rücken einerseits über eine unglaubliche Routine verfügt, andererseits die Fähigkeit besitzt, die Sprache des Zeitgeists unmittelbar von der Straße zu saugen, mitsamt dem Dreck und den darin verpackten Perlen. Keiner feuert Dialoge so locker aus der Hüfte wie er, und da Elmore Leonard in nahezu all seinen Romanen die direkte Rede in großem Stil einsetzt, wäre damit en passant die Frage geklärt, warum er auch als Hollywood-Stofflieferant höchstes Ansehen genießt. Dabei wurde Leonard, der mit Titeln wie „Schnappt Shorty“, „Jackie Brown“ oder „Out of Sight“ zur Kühlerfigur eines neuen und oft kopierten Genres wurde, in dem sich Krimi und Gesellschaftssatire in einem Bett aus schwarzem Humor paaren, eigentlich im Wilden Westen groß. Zu seinen ersten Erfolgen zählt etwa „Man nannte ihn Hombre“,1967 mit Paul Newman verfilmt. Aber zurück zu „Callgirls“: Da macht einmal mehr nicht die (eher mittelmäßige) Krimi-Story das literarische Kraut fett, sondern die Figuren. Die dafür sehr fett. Leonard lässt wieder einmal ein illustres Personal aus Edelnutten, Dealern, Killern, Spitzeln, Anwälten, Detectives etc. zum Milieu-Match auflaufen, das alle Register der trockenen Situationskomik zieht und dabei ausnahmslos so unfassbar cool ist, dass es fast weh tut.


Bewertung

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