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Werbepause / Augusten Burroughs



Werbepause

Augusten Burroughs


Rowohlt Verlag
Erscheiungstermin: 12/2006
Übersetzer: Karolina Fell
Rezension ist von 12/2006
Leserschwert-Genre: Real Life

Der lustige August

„Augusten Burroughs zeigt mit dieser beunruhigenden und brüllend komischen Geschichtensammlung, warum er momentan der prominenteste Memoirenschreiber ist.“ Stand in Vanity Fair zu lesen. Die Kollegen von Kirkus Reviews trommelten mit ähnlichem Kerbholz: „Burroughs ist irrsinnig originell und durch nichts aufzuhalten. Er verdient ein eigenes Fach im Bücherregal.“ Und People befand: „Ruchlos lustig, köstlich pervers – aus jedem Fitzelchen seines verdrehten Lebensweges zieht Augusten Burroughs das Komische. Höchste Punktzahl.“ Da muss man nicht groß zwischen den Zeilen forschen, der Mann hockt in den Staaten offenbar auf hohem Sockel. In der alten Welt wurden seine beiden bisher erschienenen „autobiografischen“ Bücher weniger jauchzend aufgenommen. Weil sowohl „Krass!“, die launig dahinbrodelnden Erinnerungen an eine Kindheit in einer völlig abgefreakten Psychohölle, als auch „Trocken!“, Burroughs satirisch sprudelnde Bekenntnisse eines unanonymen Alkoholikers, ihre skurrilen Gustostücke aus existentiellen Tragödien herausbissen. Das ist zwar fürchterlich komisch, aber auch komisch fürchterlich. Zudem spielte sich Burroughs Schwulsein mitunter ohne erkennbaren Grund in die Vordergründigkeit. Sein neues Buch ist anders. Weil ihm nämlich im Gegensatz zu „Krass!“ und „Trocken!“ das Rufzeichen fehlt. „Werbepause“ ist eine Anekdoten-Sammlung, die sich der Liaison zwischen Tragik und Komik auf jener subtilen Ebene nähert, auf der sie sich abspielt. Burroughs lässt zwar auch diesmal den Pointen-Knüppel hemmungslos aus dem ernsten Sack, landet seine Prügel aber treffsicher in der Ironie des Schicksals. Das ist erfrischend echt und wirklich saukomisch. Und erinnert im übrigen stark an David Sedaris.

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