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Abarat – Tage der Wunder, Nächte des Zorns / Clive Barker
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Abarat II – Tage der Wunder, Nächte des Zorns / Clive Barker



Abarat II – Tage der Wunder, Nächte des Zorns

Clive Barker


Heyne Verlag
Übersetzer: Karsten Singelmann
Rezension ist von 10/2005
Leserschwert-Genre: Fantasy

Fantasy-Vollblut

Als Clive Barker vor zwei Jahren den ersten Teil seiner Fantasy-Tetralogie „Abarat“ unters Volk mischte, ging ein fassungsloses Raunen durch den Hardcore-Fansektor des britischen Gänsehäuters; denn dort wollte man einfach nicht glauben, dass der Hohepriester des Horrors, der mit den „Büchern des Blutes“ oder „Hellraiser“ Meilensteine aus dem Genre gemeißelt hatte, seine dunkle Seele nun offenbar auf dem Altar der verpotterten Marketingzauberlehrlinge opferte und einen Zyklus lancierte, der eindeutig in den Jagdgründen von J. K. Rowling wilderte …
Die Sorge war nicht ganz unberechtigt, denn auch der eben erschienene Teil II der Story rund um die Teenagerheldin Candy, die es auf das geheimnisvolle Inselarchipel Abarat verschlägt, wo sie sich einem magischen Kampf gegen den finsteren Lord Carrion stellen muss, lässt keinerlei Zweifel daran, welche Klientel das Multitalent Barker (der mit „Der Dieb der Zeit“ bereits 1992 einen bestsellerischen Seitenspung ins Jugendfach absolvierte) im Auge hatte, als er jenen 300 Werke umfassenden Bilder-Zyklus auf seine Leinwand pinselte, der ihm als Vorlage für dieses Fantasy-Abenteuer dient, das zunächst exklusiv in einer opulent illustrierten, limitiertem und nummerierten Sonderausgabe erscheint. Auf der anderen Seite lässt das Buch allerdings auch keinen Zweifel daran, dass Barker hier voll in seinem Element ist. Kein anderes literarisches Genre stellt der Phantasie eines Autors ein derart bodenloses Fass zur Verfügung und Barker schöpft es bis zur Neige aus. „Abarat“ entwickelt tatsächlich eine magische Anziehungskraft, der bisher nicht nur Millionen von Lesern erlegen sind, sondern auch jene Millionen von Dollars, die Disney bereits für die Multimedia-Rechte löhnte. Man darf also getrost Entwarnung geben: Clive Barker muss kein Blut fließen lassen, um seine Leser Blut lecken zu lassen. Und das gilt keineswegs „nur“ für junge Leser.
Bewertung

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