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Hiobs Spiel. Erstes Buch – Frauenmörder / Tobias O. Meißner



Hiobs Spiel. Erstes Buch – Frauenmörder

Tobias O. Meißner


Eichborn Verlag
Rezension ist von 10/2002
Leserschwert-Genre: Böse

Panoptikum des Schreckens

So wie ich die Sache sehe, haben wir es hier mit dem neuen Literaturstar Deutschlands zu tun – zumindest was die untergründige Szene betrifft. Tobias O. Meißner, Jahrgang 1967, hat zwar schon in „Starfish Rules“, „HalbEngel“ und „Neverwake“ druckvoll bewiesen, dass kompromisslose Fantasie, formaler Mut und stilistischer Schliff nicht zu seinen Mangelerscheinungen zählen (ich nenn so etwas eine sauber ausgelotete Hirnherzhoden-Achse), aber dieses Teil hier ist so ziemlich das Abgefreakteste, was sich zwischen zwei Buchdeckel pressen lässt. Und das nicht etwa, weil es sich um das erste Buch eines völlig vermessenen Monsterzyklus handelt (auf 50 Jahre angelegt), auch nicht, weil wirklich alle Genre-Regeln (inkl. Optik) aufgemischt werden, sondern wegen des Stoffs.
Das Spiel: Hiob Montag geht eine Wette ein, deren Einsatz das Schicksal der Welt ist. Gewinnt er, kann er die Welt retten. Verliert er, wird die Welt sehr, sehr böse. Hiobs Spiel besteht nun darin, dass er die entsetzlichsten Schauplätze der Welt aufsuchen und in die dunkelsten Abgründe menschlicher Existenz abtauchen muss; betrügen, quälen, morden, vernichten – das volle Programm eben. Meißner nennt es nicht Belletristik, sondern Maletristik. Vorsicht: Das Buch ist kein Spaziergang.
Bewertung

Weitere Bücher von Tobias O. Meißner bei Leserschwert:
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