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Pura Vita – das wahre Leben / Andrea De Carlo



Pura Vita – das wahre Leben

Andrea De Carlo


Piper Original Verlag
Übersetzer: Renate Heimbucher
Rezension ist von 7/2002
Leserschwert-Genre: Beziehung und so

Es war einmal und es war schön

Er ist Mitte vierzig, theoretisch ein großer Freigeist, praktisch ein orientierungsloser Naivling. Sie ist sechzehn und ein poesieloser Realo. Vater und Tochter. Gemeinsam fahren sie von Italien aus in die letzten Zivilisationszipfel der französischen Camargue, und weil es dort eigentlich recht wenig zu sehen gibt, betrachten sie in langen Gesprächen ihr Innenleben, plaudern über die Liebe, zerschweigen ihre Beziehung, streiten über Sex, lachen über das Leben …
Irgendwie ist das alles sehr nett, die Dialogduelle zwischen Kopf und Bauch, der existenzialistische Rhythmus, die sehnsüchtige Melodie – irgendwie aber auch ziemlich fad. Vor allem, wenn im Hinterkopf jenes Erzähltalent rumgeistert, das Andrea De Carlo Anfang der 90er zu einem echten Kultlabel der europäischen Literaturszene machte. De Carlo, der in seiner Sturm-&-Drang-Phase pulsierenden Lebenssaft in die Venen einer ganzen Generation pumpte, hat offensichtlich Probleme mit einem nicht unwesentlichen Teil des Pura Vita: dem Alter. Bereits in seinem letzten Roman „Wir drei“ überdehnte er die Nabelschnur, mit der er seine Leser zurück in das romantisch-revoluzzerische Lebensgefühl seines Meisterwerks „Zwei von zwei“ ziehen wollte, und dieser Versuch blitzt auch hier durch. Auf den Donner wartet man allerdings vergeblich.
Bewertung

Weitere Bücher von Andrea De Carlo bei Leserschwert:
» Die Ganz große Nummer / Andrea De Carlo
» Arcodamore / Andrea De Carlo
» Wir drei / Andrea De Carlo
» Zwei von zwei / Andrea De Carlo
» Wenn der Wind dreht / Andrea De Carlo
» Das Meer der Wahrheit / Andrea De Carlo


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