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Das Rachel-Tagebuch / Martin Amis



Das Rachel-Tagebuch

Martin Amis


Fischer Verlag
Übersetzer: Joachim Kalka
Rezension ist von 5/2002
Leserschwert-Genre: Szene

Der Donnerwitz vor dem Geistesblitz

Ich geb’s offen zu: Bisher dachte ich, der „bad boy“ der englischen Literatur hätte sein Debüt mit dem fulminant bösen Roman „Gierig“ gefeiert. Stimmt aber nicht. Denn Martin Amis stand schon lange vor seiner produktiven Gesellschafts-Destruktion voll im literarischen Saft, wie dieses im Original bereits 1973 erschienene Frühwerk (in seiner ersten deutschen Übersetzung von Joachim Kalka) nun eindrucksvoll beweist. Amis war damals zarte 24 Lenze alt, und ich natürlich äußerst gespannt, was den Autor, der mit Büchern wie „1999“, „Information“ oder „Die Anderen“ formal, stilistisch und inhaltlich schwere Artillerie auffuhr und damit der mittlerweile überköchelnden Brit-Lit-Szene den Weg zum Erfolg freischoss, damals beschäftigte.
Die simple Antwort: er selbst. „Das Rachel-Tagebuch“ ist ein typischer Wake-up-Roman der Marke: grüngehörnter Intellekt-Präpotenzler fällt in Swinging London ein, Sex, Drugs & Rock’n’Roll plus die erste wahre Liebe … Nichts Neues? Stimmt. Ist ja auch nichts Neues; für Feinschmecker aber trotzdem ein erlesener Genuss: Denn Amis lässt in seinem ersten Roman neben dem enormen erzählerischen Talent auch die komische Wildsau voll raus – und zwar derart genial, dass sich selbst ein Fan des erwachsenen Amis wünscht, dass der Mann demnächst mal ein „Wurzelwerk“ schreibt.
Bewertung

Weitere Bücher von Martin Amis bei Leserschwert:
» Night Train / Martin Amis
» Die Anderen / Martin Amis
» Gierig / Martin Amis


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