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Auf ganzer Linie / Keith Lowe



Auf ganzer Linie

Keith Lowe


Heyne Piazza Verlag
Übersetzer: Claus Varrelmann, Annette von der Weppen
Rezension ist von 6/2001
Leserschwert-Genre: Zeitgeist

Licht am Ende des Tunnels

Nüchtern betrachtet ist es so gut wie unmöglich, an einem einzigen Tag das gesamte Londoner U-Bahn-System mit seinen 265 Stationen abzufahren. Da aber Andy – ein Undergroundfreak, der bereits im zarten Knabenalter alle Stationen der Central Line besser intus hatte als der Papst den Rosenkranz – bei einem feuchtfröhlichen Junggesellengelage auf diese Wette eingeht, zieht das Argument nicht. Und auch der Wetteinsatz scheint nicht ohne hochgeistigen Beistand entstanden zu sein, denn Andy muss bei seiner Tour de Tube diverse Habseligkeiten aus den Schließfächern der Stationen zurückerobern – darunter Kleinkram wie seinen Pass, seine Kreditkarte und zwei Tickets nach Paris. Wobei Letztere dem Unternehmen eine besondere Würze verleihen, denn es sind die Tickets zu Andys Hochzeit. Und sie sind auf den nächsten Tag ausgestellt …
Der Newcomer Keith Lowe, Jahrgang ’70, setzt in seinem untergründigen Debütroman auf jene zutiefst britische Tugend, die damit zu tun haben muss, dass England von nassem Wasser umgeben ist: die sagenhafte Trockenheit des skurrilen Humors. Andys Odyssee gerät aus dem schrägen Blickwinkel Lowes nicht nur zu einem irren Trip durch die exotische Artenvielfalt des Großstadtdschungels, sondern auch zur Achterbahnfahrt durch die Gefühlswelt eines Mannes, der bereit ist, zu springen …
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