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Hannibal / Thomas Harris



Hannibal

Thomas Harris


Heyne Verlag
Rezension ist von 10/2005
Leserschwert-Genre: Hardcore-Thrill

Das Schweigen der Schafe

Hannibal ante portas. Rechtzeitig zum Filmstart (15. 2. 2001) steht nun die Taschenbuchausgabe der Fortsetzung von „Das Schweigen der Lämmer“ in den Regalen. Gleich zu Beginn erfahren wir, dass FBI-Agentin Clarice Starling sieben Jahre nach ihrem g‘schmackigen Tête-à-tête mit dem charismatischen Rohkost-Gourmet Hannibal Lecter ihre Schäfchen immer noch nicht ins Trockene gebracht hat – im Gegenteil: Als sie bei einer Razzia eine Drogendealerin wegpustet, landet Clarice selbst auf der Abschussliste ihrer Vorgesetzten. Zum Glück aber meldet sich just zu diesem Zeitpunkt der gute alte Hannibal zurück, und natürlich kann es nur eine geben, die diesen Fall übernimmt …
Thomas Harris, der sich vor seinem ersten Bucherfolg („Roter Drache“, übrigens sein bestes) die Butter mit Kriminalreportagen aufs Brot schmierte, wärmt in „Hannibal“ aber nicht nur seine bekannt würzige Beuschelsuppe auf, sondern er bringt auch ein neues Psychomonster ins Spiel: Mason Verger, Sadist und Milliardär, der seit einer Therapiestunde bei Dr. Lecter gelähmt ist und auf – selbstredend möglichst widerwärtige – Rache sinnt. Er weiß, um den genialen Psychiater ins Verderben zu locken, braucht er einen duftenden Köder … Und nun zur Gretchenfrage: Ist „Hannibal“ ein würdiger Nachfolger von „Das Schweigen der Lämmer“? Antwort: Ja. Das Rezept aus perfektem Plot, abgründigen Charakterstudien und ausgesuchten Grauslichkeiten sorgt auch hier wieder für genüssliche Stunden auf der Folterbank.
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