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Kriminelle / Philippe Djian



Kriminelle

Philippe Djian


Diogenes Verlag
Übersetzer: Ulrich Hartmann
Rezension ist von 1/2001
Leserschwert-Genre: Erzählkunst

Eine Frage des Stils

Üblicherweise werden an dieser Stelle ausschließlich Neuerscheinungen vorgestellt, bei „Kriminelle“, das eben auch als Taschenbuch in die Regale wanderte, muss aber eine Ausnahme her. Der simple Grund: Philippe Djian ist nun mal eine Ausnahmeerscheinung. Im Mittelpart seiner „Mörder-Trilogie“ („Ich arbeitete für einen Mörder“, „Kriminelle“, „Heißer Herbst“) beschäftigt sich der französische Autor mit seinem Lieblingsthema - sich selbst. Allerdings beherrscht Djian im Gegensatz zu anderen subjektiven Buchfüllern die Fähigkeit, seinen Blick auf das Leben derart offen zu halten, dass man darin ein- und ausgehen kann. Er schreibt über Stinknormales – eine saftlose Autobatterie, eine ausgelaugte Liebesbeziehung, eine kalte Pizza, das Gläschen zuviel, ein Wort zu wenig – und beschreibt damit das pralle Leben.
Djian ist ein Magier, der Triviales in Literatur verwandelt. In seinen Romanen werden keine kluggeschissenen Antworten gegeben, sondern hier wird das Menschliche durch einen kleinen Kunstgriff zum Wesentlichen gemacht. Djian verfügt nicht über einen klaren Blick und einen poetischen Stil, sondern über einen poetischen Blick und einen glasklaren Stil – wahrscheinlich den reinsten der Gegenwartsliteratur. Trotzdem würde ich Djian-Frischlingen empfehlen, sich vor den „Mördern“ seine erste Trilogie („Erogene Zone“, „Betty Blue“, „Verraten und Verkauft“, alle bei Diogenes) zur Brust zu nehmen. Schlicht und einfach genial.
Bewertung

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