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Mädchen für alles / Serena Mackesy



Mädchen für alles

Serena Mackesy


Piazza Verlag
Rezension ist von 10/2000
Leserschwert-Genre: Zeitgeist

Mit wissendem Lächeln

Ich habe da eine Bekannte, die fristet ihr Leben aus beruflichen Gründen in einem Inseldorf namens London. Und weil diese Bekannte weiß, dass ich stets nach jungen, noch unbekannten Autoren lechze, wackelte sie mir während ihres letzten Wienaufenthalts mit einem wissenden Lächeln und einer druckfeuchten Ausgabe von „The Temp“ unter der Nase rum. Da ich aber zu faul war, mir das gelobte 470-Seiten-Teil im Original reinzuziehen, schnappte ich ansatzlos zu, als mir der Debütroman von Serena Mackesy unter dem etwas dummdreisten Titel „Mädchen für alles“ im „Neu erschienen“ -Regal begegnete. Nun, wie soll ich sagen … meine Bekannte ist eine sehr belesene, hochintelligente und obendrein äußerst lustige Frau. Das alles bin ich nicht.
Es gibt also gewisse Indizien, dass dieses Buch dem weiblichen Blick weit mehr preisgibt als dem männlichen. Dafür spricht neben dem Urteil meiner Freundin und einer ganzen Liste bekannter Literaturkritikerinnen auch der Umstand, dass mir bei der Lektüre dieser – voll auf Situationskomik und Déjà-vus abzielenden – Gesellschaftssatire nicht die Komik in der Situation, sondern die Situation in der Komik nie so ganz klar wurde. Außer Zweifel jedenfalls steht, dass Serena Mackesy mit feiner Klinge hindrischt, über eine satte Portion bösartigen Humorguts verfügt und den Unterschied zwischen Selbstkritik und Selbstachtung kennt. So gesehen spricht ja vielleicht nichts mehr für das Buch, als dass ich es nicht ganz so lustig fand …
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