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Phosphor / Sven Lager



Phosphor

Sven Lager


KiWi Verlag
Rezension ist von 2/2000
Leserschwert-Genre: Zeitgeist
1 Besucherkommentar zu diesem Buch.

Glüht ordentlich

An dieser Stelle wurde schon so manches Mal bekrittelt, dass der deutsche Sprachraum in Sachen moderner Erzählkunst ein recht saftloser Landstrich ist – wobei unter moderner Erzählkunst hier nichts anderes zu verstehen ist, als die Kunst, eine Geschichte unserer Zeit in der Sprache unserer Zeit zu erzählen, die nackte Gesetzmäßigkeit von Form und Inhalt also. Offenbar verleitet die deutsche Sprache mehr als jede andere dazu, sich ausschließlich in der Form auszutoben und mit klebrigen Wortergüssen Selbstbefriedigung zu verüben. Dieses Nörgel-Intro ist deshalb wichtig, weil es den düsteren Hintergrund bildet, vor dem „Phosphor“ von Sven Lager so richtig unwirklich glühen kann. So, und jetzt vergessen Sie das blöde Gejammer bitte.
Denn dieser Newcomer aus Berlin beherrscht genau jene feine Mischung aus lebendiger Schlamperei und stilistischer Präzision, mit der die so genannte Londoner Szene seit einiger Zeit die internationalen Leser-Charts stürmt. Zwar geigt auch Sven Lager streckenweise sehr deutsch als zorniger Worte-Dompteur durch die Manege des inneren Monologs, aber er tut das stets mit weit geöffneten Augen. „Phosphor“ ist eine Sinnsuche in einer modernen Großstadt, und das Ding glüht an allen Ecken und Enden – denn im Gegensatz zu vielen seiner Lamento-Kollegen hat Sven Lager kapiert, dass das Leben nur dort Sinn macht, wo man seinen Versatzstücken einen Sinn zuerkennt …
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Goni Oolag schrieb am 08.09.09, 4:48I love this book!


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