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Pixelsalat / Jeff Noon



Pixelsalat

Jeff Noon


Goldmann Verlag
Übersetzer: Ingo Herzke
Rezension ist von 2/2000
Leserschwert-Genre: Stories

Und wieder ein Geniestreich

Wenn ein Medienschreiber, der sich anmaßt, Literaturkritik zu betreiben, einen Autor wiederholt in den Himmel hebt oder zur Hölle schickt, hat das meist einen üblen Beigeschmack. Egal, ob jauchzender Fan oder zynischer Zerfetzer, die objektive Subjektivität kauft einem der Leser einfach nicht mehr ab. Für mich ist der englische Senkrechtstarter Jeff Noon so ein Problemfall. Der Kerl ist in meinen Augen ein Genie oder so was ähnliches. Bereits nach seinem Debüt „Gelb“, dem ersten (und daher eindrucksvollsten) Trip in die drogengeschwängerte Welt des Vurt, rupfte ich sämtliche greifbaren Lorbeerbäume kahl, nach „Pollen“ und „Alice im Wunderland“ suhlte ich mich im satten Gefühl des bestätigten Propheten.
Nun ist unter dem Titel „Pixelsalat“ ein Story-Band von Jeff Noon erschienen und wieder muss ich meine Geschütze mit Blumen munitionieren. Noon fegt hier durch eine wunderbar skurrile Welt zwischen Zaubermärchen und SciFi-Hardcore, Lyrik und Werbetexten, Immer-schon-Gewusstem und Nie-für-möglich-Gehaltenem. Die einzelnen Stories aus den Kapiteln „Der Duft der Illusion“, „Flirt mit dem Fieber“, „Die Flugbahn des Giftes“ und „Der Kuß des Spiegelbildes“ sind zwar schon für sich Leckerbissen, literarisches Hirn mit Eiern, ergeben aber vor allem in ihrer Gesamtheit – Pixel für Pixel – ein Erzähluniversum, das sich das Prädikat „phantastisch“ auf allen Bedeutungsfronten verdient.
Bewertung

Weitere Bücher von Jeff Noon bei Leserschwert:
» Gelb / Jeff Noon
» Pollen / Jeff Noon
» Alice im Automatenland / Jeff Noon


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