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Der Mann aus Gold / John Kane



Der Mann aus Gold

John Kane


Rowohlt Verlag
Rezension ist von 1/2000
Leserschwert-Genre: Szene

And the Oscar goes to …

„Der Mann aus Gold ist ein Roman. Die Kurzauftritte bestimmter prominenter Persönlichkeiten, Printmedien und Fernsehsendungen dienen einzig dem Zweck, der Handlung eine reale Kulisse zu geben. Ihr Auftreten ist ein Produkt meiner Phantasie und soll weder als Wirklichkeit noch als Polemik aufgefasst werden. Um es noch einmal zu betonen, es handelt sich um einen Roman.“ Bei dem kleinen Intro, das John Kane seinem Debütroman als Geleitschutz mit auf den Erfolgsweg gab, handelt es sich zwar eindeutig um die ödesten, gleichzeitig allerdings um die wichtigsten Sätze in diesem Buch.
Denn die „reale Kulisse“, in der fünf Frauen um den attraktivsten Mann Hollywoods – genannt Oscar – buhlen, besteht aus millionendollarklingenden Namen, die ihrer öffentlichen Restlverwertung oft mit Skepsis und Staranwalt gegenübertreten. Noch dazu, wenn sich in ihrem cremigen Umfeld eine „Best-Actress“-Oscar-Nominierte herumtreibt, der im Kampf um die begehrteste Trophäe der Verstellkunst auch ein Mord nicht übertrieben engagiert erscheint …
John Kane, der sich seine Brötchen hauptberuflich als Autor bei Film und Fernsehen bestreicht, kennt die Szene, die er hier genüsslich ausweidet, gut genug, um Thrill und Trash mit zynischem Hartzeichner zu überblenden und die Sumpfgebiete rund um das Filmbiz mit viel Humor trockenzulegen. Fazit: „Der Mann aus Gold“ – 273 Seiten Klatschspalte vom Feinsten.
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