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Die Absacker / Tonino Benacquista



Die Absacker

Tonino Benacquista


Manhattan by Goldmann Verlag
Rezension ist von 1/2000
Leserschwert-Genre: Szene

Keine Frage der Ehre

Bertrand und Antoine sind 25 Jahre alt und arbeitslos. Eigentlich kein Vergnügen – es sei denn, man macht sich eins daraus. Das Prinzip der beiden ist simpel: Warum ein Pennerdasein fristen, wenn in ganz Paris der Schampus perlt? Der Rest ist allenfalls eine Frage der Organisation. Und die haben Bertrand und Antoine bestens im Griff: ein geliehener Smoking, gute Kontakte zu Türlstehern und Rausschmeißern, der richtige Riecher für üppige Buffets. Abend für Abend finden sich die beiden Profiparasiten zu Lachshäppchen und erlesenem Gesöff ein – auf Cocktailpartys, Vernissagen oder mondänen Soireen. Lange Zeit läuft die Sache gut, doch eines Tages wird ihnen eine mysteriöse Schattengestalt dieses nächtlichen Reiches zum Verhängnis: Jordan, der König der Schnorrer, der in dem Ruf steht, sich von Bloody Marys zu ernähren. Und plötzlich wird aus den lässigen Streifzügen durch die Pariser Szene ein atemberaubender Wettlauf gegen die Zeit …
„Die Absacker“ holte sich bei den französischen Kritikern einen Zuckerguss nach dem anderen ab, sein Autor Tonino Benacquista, italienstämmiger Jahrgang 1962, rangiert seither als einer der Leithengste auf der – literarisch dünn besäten – Krimikoppel. Ausschlaggebend dafür dürfte sein wohltemperierter Wechselbadstil sein, der ansatzlos vom zeitgeistig Schnoddrigen ins zeitlos Schaurige wechselt und damit das Krimineser-Adrenalin im Rhythmus der Szeneliteratur durch die Adern pumpt.
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