suche

impressum



fundgrube
Die Bibel nach Biff / Christopher Moore
Es heißt Glaube, nicht Wissen. Aus gutem Grund. Denn was wissen wir schon groß über ...

weiterlesen

Brennendes Land / Bruce Sterling
Wir schreiben das schöne Jahr 2044 und in den USA steht wieder mal eine Wahl ins weiße ...

weiterlesen

Rohypnol / Andrew Hutchinson
„Beim New Punk geht’s nicht um Reue. Beim New Punk geht’s nicht um die Zukunft. Sondern um das ...

weiterlesen


newsletter
Elektrofrisch ins E-Mail Postfach: mit dem Leserschwert-Nachrichtendienst verpassen Sie nie die aktuellsten Rezensionen.
Jetzt anmelden!



    « zurück
Apokalüpse Nau / Rui Zink



Apokalüpse Nau

Rui Zink


Deuticke Verlag
Übersetzer: Martin Amanshauser
Rezension ist von 11/1999
Leserschwert-Genre: Naja …

Quatschmeister

Die Welt wird untergehen. Ich kenne sogar schon den Zeitpunkt. Und ich darf ihn weitersagen. Kein Grund für Geheimnistuerei. Die Welt wird in knapp fünf Stunden untergehen: um Null Uhr Null Sekunden. Exakt zur Beginn der Geisterstunde … Wir schreiben den 31. Dezember 1999, und der Erzähler, der hier diese verdammt dicke Lippe riskiert, ist nicht etwa irgendein Hobby-Nostradamus, sondern des Meisters Mann fürs Grobe. Hier spricht der Teufel höchstpersönlich und er macht kein Hehl daraus, daß ihm das Schicksal der Menschen gehörig am leibhaftigen Hintern vorbeigeht. Der Meister gönnt sich eben ein kleines Scherzchen, mehr nicht … In dieser doch etwas angespannten Situation riskieren fünf Menschen alles: Mit einer Wette, bei der ihre Chancen nicht sonderlich gut stehen. Wenn sie Pech haben, verlieren sie. Wenn sie Glück haben, verlieren sie auch. Aber vielleicht bekommen die fünf Sünder, bekommen wir Menschen, ja doch noch eine zweite Chance, uns unsere Hölle auch in Zukunft selber machen zu dürfen …
Der Portugiese Rui Zink, dessen erster Roman „Hotel Lusitano“ in seiner Heimat sowas wie Kultstatus erlangte, inszeniert in „Apokalüpse Nau“ eine nicht enden wollende Endzeitstimmung, die keinen Zweifel an der eigentlichen Profession des Autors lässt: Talkmaster. Für intellektuelle Differenzierungen bleibt dem Zynismus da freilich keine Denkpause ...
Bewertung



Ihr Kommentar
Ihr Name *
E-Mail
Ihre Meinung *
 
  Bitte geben Sie den Code aus der Grafik ein:
 

Alle mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden!