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Mein Höllentag mit Mr. Kitchen / Charles Higson



Mein Höllentag mit Mr. Kitchen

Charles Higson


Heyne Verlag
Rezension ist von 10/1999
Leserschwert-Genre: Zeitgeist

Gehobener Schund

„Ich mußte mich etwas zusammenreißen und nett zu dem Mann sein. Immerhin hatte ich schon den letzten Typ umgebracht, der meinen Wagen kaufen wollte …“ Der Held dieser Story ist ein irre erfolgreicher und erfolgreich irrer Londoner Yuppie mit einem Ego, das jedem Sonnengott die Schamesröte auf die Wangen treiben würde. Eigentlich will er ja nur seinen alten Saab verkaufen, doch schon beim ersten Interessenten, einem gewissen Mr. Kitchen, ergeben sich kleine Probleme. Der eine ist Klugscheißer, der andere unausgeschlafen. Es kommt zum Streit, und wie das Leben so spielt, ist Mr. Kitchen am Ende der Meinungsverschiedenheit tot. Dumm gelaufen. Denn mit einer Leiche im Kofferraum ist der Saab noch mühsamer an den Mann zu bringen, und zu allem Überfluß hat unser Yuppie-Held auch noch Geburtstag, die halbe Großsippe hat sich angesagt, eine nervige Journalistin will eine Home-Story und seine hysterische, hochschwangere Ex bittet ihn flehentlich weil wehentlich, sie ins Krankenhaus zu kutschieren …
„Mein Höllentag mit Mr. Kitchen“ gehört zum Genre der gehobenen Schundliteratur. Der Autor Charles Higson läßt sich mit keinem Satz zu dem Schwachsinn hinreißen, seine abgefahrene Story mit saftloser Hirnwichserei zu bremsen, achtet stets auf die Dreckigkeit seiner Sprache und die Bosheit seines Humors. Äußerst amüsant.
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